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Schneider, Schneider, true Georg
* 1898 -03-066. [12.?] 3.1898 Wien, † 1973 -10-1111.10. [nicht 3.11.] 1973 Feldkirch/V. Komponist. Besuchte die Wiener MAkad., wo er 1910–21 (Unterbrechung 1916–18) Violine (bei G. Feist, H. Steiner v. Eltenberg, Julius Stwertka), Klavier (bei Josef Saphier) und Musiktheorie (bei C. Horn) studierte. Nach dem Ersten Weltkrieg – Militärdienst ab 1916 bei den Hoch- und Deutschmeistern – war Sch. als Orchestermusiker an verschiedenen Wiener Bühnen und als Kabarettpianist tätig sowie Mitglied eines Showorchesters, mit dem er eine Europatournee unternahm; erste Kompositionsabende im Wiener Musikverein (Gesellschaft der Musikfreunde in Wien). In der Folge gründete er ein eigenes Streichquartett, das Auftritte im kleinen Wiener Musikvereinssaal und im Rundfunk verzeichnen konnte. Ab 1937 lebte er zunächst als freischaffender Künstler in Feldkirch, wo er ab 1953 an der Stella Matutina Violine unterrichtete und in mehreren Orchestern spielte (auch in Dornbirn und Vaduz); Auftritte in der Schweiz und Gründer des Feldkircher Kammerorchesters. Ab 1923 war Sch. mit der Geigerin Anna (Anni) Prücher verheiratet.
Ehrungen
1. Schubertpreis der Wr. Volkskunst 1928; 3 Filmmusikpreise 1947; Ehrengabe des Landes Vorarlberg für Kunst und Wissenschaft 1966; Prof.-Titel 1971.
Werke
Orchesterwerke (Polonia, Scherzo macabre), Konzerte, Kammermusik, Kantaten, Singspiel Altweibersommer (unvollendet), Operette Das Liebesnest (unvollendet), Film- u. Bühnenmusiken, Wienerlieder, Märsche (s. Tbsp.); Tanz- u. U-Musik
Literatur
Lang 1986; ÖMZ 10 (1955), 31 u. 25 (1970), 499; MGÖ 3 (1995); www.feldkirch.at (3/2015); Mitt. Archiv MUniv. Wien; Mitt. Musikslg. Vorarlberger Landesarchiv.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Schneider, Georg‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 16/04/2015]