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Schnerich, Schnerich, true Alfred
* 1859 -10-2222.10.1859 Tarvis/K (Tarvisio/I), 1944 -04-2929.4.1944 Wien. Kunsthistoriker, Musikforscher. Studierte 1881–83 Theologie an der Univ. Graz und 1883–87 Kunstgeschichte, Archäologie und Musikwissenschaft an der Univ. Wien (Dr. 1888); Absolvent des Instituts für österreichische Geschichtsforschung. 1889–1922 war er an der Univ.sbibliothek Wien tätig (zuerst als Volontär, ab 1907 als Kustos). Sch. beschäftigte sich mit der Kunst und Denkmalpflege Kärntens. Er engagierte sich in mehreren Kirchenmusikvereinen und trat als Befürworter der klassischen Orchestermesse gegen den Cäcilianismus auf.
Ehrungen
Reg.rat 1920.
Schriften
Studien über den Dom zu Gurk u. dessen Vorbilder, Diss. Wien 1888; Die Frage der Reform der katholischen Kirchenmusik 1901; Messe u. Requiem seit Haydn u. Mozart 1909; Gesch. der Musik in Wien u. Niederösterreich 1921; Joseph Haydn u. seine Sendung 1922, 21926; Die liturgische Tonkunst 1927. – Ausg.: Denkmäler liturgischer Tonkunst zum praktischen Gebrauch 1924ff.
Werke
Hofkapellen-Tantum ergo (1918, Vorau).
Literatur
ÖBL 10 (1994); MGG 11 (1963); Czeike 5 (1997); Riemann 1961; DBEM 2003; Weissenbäck 1937; F-A 1936 u. 2 (1978); Kosel 1902; Personenlex. Öst. 2001.

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schnerich, Alfred‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]