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Scholz, Scholz, true Gottfried
* 1936 -09-1111.9.1936 Wien. Musikwissenschaftler. Studien in Wien an der Univ. (Geschichte, Kunstgeschichte, Germanistik; Dr. 1962) und an der MAkad. (Lehramtsprüfung 1960). 1962–64 Lehrbeauftragter, 1964–69 Vertragslehrer, 1969–77 ao., 1977–2004 o.Hsch.Prof. für Musikanalytik an der Wiener MAkad./MHsch./MUniv. Hier 1973–84 und 1997 Rektorstellvertreter, 1984–88 Rektor; 1986–88 stellvertretender Vorsitzender der Österreichischen Rektorenkonferenz. 1979–91 war Sch. Präsident des Österreichischen Musikrates und langjähriger Generalsekretär, später Präsident des Internationalen Musikrates der UNESCO. 1960 baute er die Musikerziehung in der afghanischen Hauptstadt Kabul auf, übernahm Gastprofessuren an der Indiana Univ. Bloomington, Indiana/USA (1969, 1971/72), in Bangkok (1989) und Leiden/NL (1999) sowie den Österreich-Lehrstuhl an der Stanford Univ. CA/USA (1980). Sch. verfasste Bücher und Aufsätze über Musiktheorie, Analyse sowie Methodologie, Musikgeschichte, Musikpädagogik und Kulturgeschichte.
Ehrungen
Großes Silbernes Ehrenzeichen f. Verdienste um die Republik Österreich; Ehrenpräsident des Österr. Musikrates; Ritter des Ordens von Oranien-Nassau 2005.
Schriften
Gesch. der Pfarre Hütteldorf, Diss. Wien 1961 (gedr. 1964); Musik als Erlebnis 1984; Österr. Musik der Gegenwart 1993; More on Secret Programs in Berg’s Instrumental Music 1998; gem. m. H. Knaus, Formen in der Musik, 2 Bde. 1988/89; zahlreiche Aufsätze; Hg.: Dodekaphonie in Österreich nach 1945, 1988; Hg. der Publikationen des Instituts für Musikanalytik 1994ff.
Literatur
Who is who in Öst. 1997; M. Saary (Hg.), [Fs.] G. Sch. 2001; eigene Recherchen.

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Scholz, Gottfried‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/11/2008]