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Seiter, Seiter, true Herbert
* 1921-05-2323.5.1921 Wien, † 1996-02-1717.2.1996 Wien. Kapellmeister, Pianist, Komponist. Musikalische Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien , 1934–39 Klavierstudium an der Wiener MAkad. (zuerst bei Alexander Manhart, ab 1936 bei F. Rebay, Reifeprüfung am 14.6.1938 mit der Note „eins“, 1938/39 bei E. v. Sauer. Ab 1945 als Komponist tätig, daneben hospitierte er 1947/48 bei P. Weingarten (Klavier) an der MAKad., im Sommersemester 1949 Kapellmeisterausbildung bei J. Krips, im Wintersemester 1950/51 bei H. Swarowsky, jedoch ohne Noten. Ab 1952 Programmgestalter im ORF. Er war der letzte Dirigent des 1973 aufgelösten Kleinen Wiener Rundfunk-Orchesters . Der Höhepunkt seiner vielseitigen Tätigkeit war der Film Das große Wunschkonzert, in dem er auch als Solist und Dirigent beteiligt war. 1970–86 begleitete er H. Conrads am Flügel im Radio („Was gibt es Neues?“) und Fernsehen. Zusammenarbeit auch mit R. Baum.
Ehrungen
2. bzw. 1. Preis bei Klavierwettbewerben in Genf/CH u. England; Prof.-Titel; Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst 1978.
Werke
Wienerlieder (Rund um die Wienerstadt, In Wien gibts a Gaude, Wien ist eine Sünde wert), U-Musik (Alle Wasser der Erde), Tanzmusik (Kastalienwalzer 1968); Filmmusiken (Das große Wunschkonzert 1961; Wie Sand am Meer 1972). – CD Erinnerung an H. S., ORF 2002.
Literatur
Lang 1986; Hauenstein 1976 u. 1979 [Foto]; Die Presse 19.2.1996; Mitt. Archiv der MUNiv. Wien (7/2017).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Seiter, Herbert‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 26/07/2017]