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Senft, Senft, true Gerhard
* 1936 -05-2828.5.1936 Wien, 2009-09-044.9.2009 Wien. Tänzer, Ballettmeister, Choreograph. Tanzausbildung am Wiener Kindertheater bei Hanna Berger und an der Wiener MAkad. u. a. bei R. Raab, H. Berger, G. Wiesenthal, Toni Birkmeyer, R. Chladek und Tamara Rauser. 1953 Tänzer der Tanzgruppe R. Chladek, 1954/55 Engagement am Grazer Opernhaus, 1955 Solist an der Volksoper Wien, 1956/57 am Opernhaus Düsseldorf/D. Ab 1957 Solotänzer, ab 1964 1. Solotänzer, als Nachfolger von D. Luca 1973–83 Ballettmeister der Wiener Volksoper, danach freischaffender Choreograph. 1963 war er Mitbegründer des Solistenensembles Das Kleine Wiener Ballett, für das eigene Choreographien entstanden. Er tanzte die Titelrolle in G. Wiesenthals Fernsehfassung von Der Taugenichts in Wien und schuf 1974 die Choreographie für die Fernsehübertragung des Neujahrskonzertes mit. S. ist u. a. bekannt für seine Walzerchoreographien mit speziell „Wiener“ Note.
Schriften
P: Österr. Kritikerpreis f. Ballett-Probe in der Operette Zwei Herzen im Dreivierteltakt 1975.
Werke
W (Choreographien): Sonate f. Tänzer (1961, M: Béla Bartók), Episoden (1961, M: Fam. Strauß, nach Arthur Schnitzlers Reigen), Titus Feuerfuchs (1977, Libretto: E. Hanka, M: Joh. Strauß Sohn), Mozartmania (1981, M: W. A. Mozart/Waldo de los Rios), Der Schleier der Pierrette (1981, M: E. v. Dohnányi, Libretto: A. Schnitzler), Der Dreispitz (1992, M: Manuel de Falla).
Literatur
Schneider 1985; österreich tanzt 2001; Ulrich 1997; Slg. Moißl; www.volksoper.at (9/2009).

Autor(en)
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Senft, Gerhard‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 30/09/2009]