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Töpper, Töpper, true Hertha
* 1924 -04-1919.4.1924 Graz. Sängerin (Mezzosopran). Tochter eines Musikpädagogen, lernte bereits mit 3 Jahren Violine; 17-jährig begann sie ein Gesangstudium am Landeskonservatorium in Graz und debütierte 1945 hier am Stadttheater (Ulrica in G. Verdis Maskenball), dem sie bis 1952 angehörte. 1952–81 war sie Mitglied der Bayerischen Staatsoper in München. 1951/52 und 1960 sang sie bei den Bayreuther, 1960 auch bei den Salzburger Festspielen . Mit der Wiener Staatsoper verband sie ein langjähriger Gastspielvertrag. Sie trat weiters weltweit an vielen großen Opernhäusern auf (u. a. an der Mailänder Scala, der Londoner Covent Garden Opera, in Brüssel, Amsterdam, Rom, Zürich/CH, Venedig/I, Berlin, San Francisco/USA, an der Metropolitan Opera in New York und bei einer Japan-Tournee 1968) und war besonders ein gesuchter Octavian in R. StraussRosenkavalier. Weitere Rollen: Magdalene in den Meistersingern, Dorabella in Così fan tutte, Amneris in Aida, Lady Macbeth in Macbeth, Eboli in Don Carlos, Judith in Herzog Blaubarts Burg, Jocaste in Oedipus Rex. 1972 wirkte sie in München bei der UA der Oper Sim Tjong von Isang Yun mit. Daneben wirkte sie als geschätzte Konzert- und Oratoriensängerin (namentlich als bedeutende Bach-Interpretin). 1971–81 lehrte sie als Prof.in an der MHsch. München. Seit 1949 war sie mit F. Mixa verheiratet.
Ehrungen
bayerische Kammersängerin 1955; Bayerischer Verdienstorden 1982; Joseph-Marx-Musikpreis des Landes Steiermark 1985; Großes Goldenes Ehrenkreuz des Landes Steiermark 1988; Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst 1995; Meistersinger-Medaille der Bayerischen Staatsoper 2009.
Literatur
K-R 1997, 2000 u. 2002; NGroveDO 4 (1992); Riemann 1961 u. 1975; Kosch 4 (1998); Personenlex. Öst. 2001; Ulrich 1997; www.mild-und-leise.de/Brangaene/Toepper.htm (1/2006); MGÖ 3 (1995); de.wikipedia.org (7/2014).

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Töpper, Hertha‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 30/07/2014]


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Weiterführende Literatur (OBVSG)

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