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Toscanini, Toscanini, true Arturo
* 1867 -03-2525.3.1867 Parma/I, 1957 -01-1616.1.1957 Riverdale, New York/USA. Dirigent. Studierte 1876–85 am Konservatorium seiner Heimatstadt Violoncello, Komposition und Klavier, 1885/86 bereiste er als Cellist und Dirigent mit einer Operntruppe Brasilien. Es folgten verschiedene kleinere Dirigate in Italien. 1890/91 war T. stellvertretender Dirigent am Teatro Liceo in Barcelona/E, 1895–98 künstlerischer Direktor des Teatro Regio in Turin/I, 1898–1903 und 1906–08 Direktor der Mailänder Scala. Dazwischen Engagements in Buenos Aires, Bolgona/I und Turin. 1908–15 Direktor der Metropolitan Opera New York, danach 1920–29 abermals Leiter der Scala. 1920/21 Amerika-Tournee, 1928–36 Musikdirektor des New York Philharmonic Orchestra und 1935–39 Dirigent des BBC-Symphony-Orchestra. 1930 gab er sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen, 1934–37 Auftritte bei den Salzburger Festspielen . 1929 und 1936 dirigierte er an der Wiener Staatsoper. Zu Beginn des Krieges übersiedelte T. in die USA, wo er mit einem eigenen Orchester zwischen 1937/54 regelmäßig im Radio spielte. 1946 dirigierte er die Wiedereröffnung der Mailänder Scala. T. galt als großer Perfektionist und Verfechter eines intensiven Partiturstudiums. Im Laufe seines Lebens dirigierte er zahlreiche UA.en (R. Leoncavallos I Pagliacci 1892, G. Puccinis La Bohème 1896 und Turandot 1926, Arigo Boitos Nerone 1924) und italienische bzw. amerikanische EA.en (Opern von Rich. Wagner, Peter I. Tschaikowsky, R. Strauss). Seine Tochter Wanda ehelichte den Pianisten Vladimir Horowitz.
Gedenkstätten
T.gasse (Wien XXIII, Inzersdorf).
Ehrungen
Italienischer Senator auf Lebenszeit 1948.
Literatur
Lit.: NGroveD 25 (2001); MGG 13 (1966); DirigentenE 1985; InterpretenL 1992; Czeike 5 (1997); W. Beetz, Das Wr. Opernhaus 1869–1945, 1949, 66; Ulrich 1997.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Toscanini, Arturo‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]

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