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Tripp, Tripp, true Werner
* 1930-04-2222.4.1930 Graz, 2003-12-1515.12.2003 Wien. Flötist. Studierte Jus an der Univ. Graz (Dr.) sowie Flöte bei Engelbert Pirker am Grazer Konservatorium (1940–51) und bei H. Reznicek an der Wiener MAkad. (1951); 1951–53 Sommerkurse bei Kurt Redel in Salzburg, Severino Gazelloni in Darmstadt/D und Rene Le Roy in Weikersheim/D. Daneben auf Konzertreisen, 1953–55 1. Flötist im Mozarteumorchester Salzburg. 1955–77 war T. Mitglied des Staatsopernorchesters und der Wiener Philharmoniker (ab 1962 Soloflötist), ab 1962 unterrichtete er an der MAkad. Wien Flöte, 1976–98 o. Prof. Daneben ab 1977 nur mehr Auftritte als Solist und Kammermusiker in Europa, den USA, Asien und Südamerika. Nach seinem Tod wurde ein „W. T. Memorial Fund“ zur Unterstützung von jungen Flötisten ins Leben gerufen.
Ehrungen
Großes Silbernes Ehrenzeichen f. Verdienste um die Republik Österreich; Österr. Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst I. Klasse; Ehrenzeichen des Landes Steiermark; Verdienstmedaille in Gold der MUniv. Wien; dreimaliger Träger des Schallplattenpreises „Wr. Flötenuhr“ für die beste Mozartinterpretation des Jahres; Preisträger bei internationalen Musikbewerben.
Tondokumente
TD: CD Mein Leben mit der Fl. 2000.
Literatur
Who is who in Öst. 1979, 1987/88 u. 1997; Kürschner 1954; Kleine Ztg. 17. u. 20.12.2003; eigene Recherchen.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Tripp, Werner‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 01/10/2007]