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Vesper
In den lateinischen Westkirchen in mehreren Traditionen ausgeprägte Form des Abendgottesdienstes, welcher aus der liturgischen Praxis von Tempel (Abendopfer) und Synagoge (Abendgebet) übernommen und neu geformt worden ist. Der zeitliche Ansatz geht von der Abenddämmerung (ursprünglich und heute [2006] wieder) bis zum frühen Nachmittag (in der Barockzeit). In den ersten christlichen Jh.en sind in Ost und West zwei Traditionen bekannt: die „Kathedral-V.“ als Gemeindeliturgie in Form eines Wortgottesdienstes mit etlichen rituellen Elementen und die monastische V.-Liturgie. In der Kathedral-V. verweist der Ritus der Begrüßung der neu angezündeten Lichter (Luzernar) auf eine theologische Grunddimension der V.-Liturgie: die Verehrung Christi als Personifizierung des wahren Lichts und der Sonne, die niemals untergeht. Nach jüdischer Tradition beginnt der Tag mit dem (Vor-)Abend, V.-Liturgie ist daher immer auch Gedächtnis des Neubeginns, der Schöpfung, worauf v. a. die Hymnen verweisen. Beide V.-Typen verwenden vornehmlich Psalmen, allerdings in unterschiedlichen Funktionen: werden sie in der Gemeinde-V. eher als Gesänge (Gebetstypus) verwendet, so werden sie in der monastischen V. (Ägypten, Gallien: Johannes Cassian) eher als Meditationstexte vorgetragen. Die Regel des Hl. Benedikt um 529 zeigt einen V.-Typus, der die Adaption der römischen Basilikal-V. für Montecassino/I darstellt, eine Mischform von kathedralen und monastischen Elementen, bei der der Psalmenvortrag schon als Gebet verstanden wird. Psalmen wurden auch damals noch solistisch vorgetragen, die wechselchörige Psalmodie aller in zwei Gruppen kommt erst im Laufe des Frühmittelalters auf. Benedikt kennt auch den Hymnengesang, eine liturgische Spezialität der Gemeinde des Ambrosius in Mailand/I. Von Mönchen in Gallien gepflegt, werden Hymnen im Offizium erst in der karolingischen Epoche allgemein eingeführt und von da aus auch in Rom rezipiert. Der V.-Typus des Benedikt hat bis heute seine Gültigkeit und praktische Verbreitung behalten, er unterscheidet sich in mehreren Punkten von der V. des säkularen Typs für die Kathedralen und ihre Diözesen. In diesem „Cursus Romanus“ folgen nach der Eröffnung die fünf (monastisch: vier) Psalmen mit ihren Antiphonen. Nach einer kurzen Lesung (Capitulum) und einem Responsorium (welches das Breviarium Romanum 1568 nicht kennt) werden als Höhepunkt Hymnus und Magnificat gesungen, denen die Abschlussgebete folgen (monastisch: mit Vater unser). Die mittelalterlichen Diözesen (und Orden) pflegten bis nach dem Konzil von Trient meist ihre eigenen Ordnungen bezüglich der Auswahl von Antiphonen, Responsorien und Hymnen. Feste und Sonntage hatten zwei V.n (am Vorabend und am Tag), bei der weniger feierlichen 2. V. wurden bis auf die Magnificatantiphon meistens die Gesänge der 1. V. wiederholt, es sei denn, eine Historia (Offizium) stellte eigene Gesänge dazu bereit. Sehr häufig werden auch bei Festen zur V. die Antiphonen der Laudes wiederholt. Bei den Antiphonen ist stilistisch und umfangmäßig zwischen Ferial-, Cantica- und Festantiphonen zu unterscheiden. Letztere konnten ab dem 11. Jh. auch sehr ausgedehnte Gebilde sein (z. B. Salve Regina ursprünglich als Magnificatantiphon). Die Responsorien sind entweder kurz und einfach oder an Festen auch ausgedehnte kunstvolle Responsoria prolixa, die dann in der Matutin wiederholt werden. Das Hymnenrepertoire ist lokal ausdifferenziert, die Melodien kennzeichnen in ihrer größeren oder einfacheren musikalischen Faktur den Festrang eines liturgischen Tages oder aber auch die liturgische Zeit (z. B. Melodien für den Advent). Die Psalmenverteilung war durch allgemeinen Usus in der Regel festgelegt. Die Reihe der V.-Psalmen beginnt am Sonntag Abend mit dem auf Christus hin gedeuteten Psalm 109 (110) und endet am Samstag Abend bei Psalm 147 unter Auslassung anderweitig verwendeter Stücke. Feste hatten ihre eigenen Psalmenreihen, für die 1. V. war im Mittelalter beliebt die „Laudatereihe“: Ps. 112 (113), 116 (117), 145, 146, 147.

Beispiele für mehrstimmigen Gesang in der V. sind seit dem 12./13. Jh. bekannt (Responsorien, Antiphonen, Magnificat, Benedicamus Domino). Im 14., v. a. aber im 15. Jh. wird der Hymnus eine zentrale Gattung für mehrstimmige V.-Musik. Zuletzt wurde mit der Komposition von Psalmen begonnen, oft als Gebrauchsmusik in der Technik des Falsobordone (Fauxbourdon). Daneben entwickelte sich die Alternatimpraxis: mehrstimmige Verse alternierten mit einstimmigen, oder die Hälfte der Verse wurde durch Orgelversetten (improvisiert oder komponiert; Versett) ersetzt. V.-Sammlungen aus Prag und Pressburg (1571) sowie die Sammung der V.-Stücke von L. Senfl zeigen, dass die konservative Praxis der Vertonung von V.-Proprien in habsburgischen Landen bis gegen Ende des 16. Jh.s in Blüte war. Die Zukunft gehörte aber auch hier bald schon den im 16. Jh. in Norditalien erblühenden prachtvollen (mehrchörigen) Psalmen, S. Ertl veröffentlichte 1617 nach venezianischem Vorbild einen umfassenden Druck von V.-Psalmen, welche eine zentrale Gattung des 17. Jh.s wurden. Die Vielzahl der polyphonen Vertonungen der V. wurde durch die Psalmenverteilung des Breviarium Romanum 1568, welches die meisten süddeutschen (und damit österreichischen Diözesen) kurz vor und nach 1600 übernommen haben (Salzburg 1590 Dom, 1595 Erzdiözese [Salzburg, Erzbistum]; Passau 1608), erheblich begünstigt. Der weitaus größte Teil von Anlässen, die überhaupt für eine feierliche V. mit Chor (und Orchester) in Frage kamen, konnte durch vier Psalmenreihen abgedeckt werden. Die Sonntags-V. nach dem römischen Ritus umfasste die fünf Psalmen 109 (110) bis 113 (114/115). Dieses Formular wurde im Laufe der Zeit gar nicht so häufig gebraucht, weil die meisten der gewöhnlichen Sonntage durch Heiligenfeste verdrängt worden sind. Am häufigsten fand die Psalmenreihe „de confessore“ („Bekenner-V.“) Anwendung, bei welcher der letzte Psalm der Sonntagsreihe (113 bzw. 114/115) durch den Psalm 116 (117) ersetzt worden ist. Diese Reihe galt für die 1. V. von Apostel-, Märtyrer- (einer/mehrere), Bekenner- (Bischof/nicht Bischof), Engel-, Kreuz- und Herrenfesten im Sanktorale. Bei der 2. V. all dieser Feste wurde wiederum nur der fünfte Psalm ausgetauscht, oder es wurden die Psalmen der 1. V. zur Gänze wiederholt. Die Marienfeste hatten für beide V.n die Psalmenreihe 109 (110), 112 (113), 121 (122), 126 (127), 147, welche auch bei den Festen heiliger (Jung-)Frauen zur Anwendung kam. Die weniger häufig vertonte Toten-V. hatte die Psalmen 114 (116A), 119 (120), 120 (121), 129 (130), 137 (138). Rechnet man die in diversen Reihen an letzter Stelle ausgetauschten Psalmen 115 (116B), 131 (132) und 138 (139) hinzu, kommt man an Sonn- und Festtagen auf insgesamt 12 Psalmen, die gewissermaßen als „Ordinarium“ zusammen mit dem Magnificat vertont werden mussten, um den Kern des V.-Repertoires außerhalb der gewöhnlichen Wochentage für ein ganzes Jahr abzudecken. Der Einfachheit halber hat man sich öfters auch mit der „Bekenner-“ und der „Marien-V.“ begnügt, v. a. im 18. Jh. Da im monastischen Ritus bei der V. nur vier Psalmen vorgesehen sind, konnten in Benediktinerklöstern Kompositionen für Sonntags- und Bekenner-V.n des römischen Ritus wegen der nun identischen Palmenreihe 109–112 generell miteinander ausgetauscht werden (siehe W. A. Mozart KV 321, eine Bekenner-V., die nach dem Augsburger OSB-Material „de dominica“ heißt). Die von Anlass zu Anlass wechselnden Psalmenantiphonen wurden nach 1600 eher selten vertont, man sang sie choraliter oder sie wurden auch durch Orgelversetten ersetzt, zumal der Zelebrant die Texte ohnehin für die „Gültigkeit“ der Feier leise zu rezitieren hatte. Die Rahmenordnung dazu gab das Caeremoniale Episcoporum 1600, welches eher die konservative Praxis früherer Zeiten zu kodifizieren versuchte. Die V. wurde nun in Klöstern und bei Hof in Süddeutschland und in den habsburgischen Landen der zweite Prachtgottesdienst des Sonn- und Feiertags, im 18. Jh. des öfteren mit größerem Prunk gefeiert als die Messe. Parallel zum Ordinarium Missae (konzertierende Messe) entwickelte sich auch bei der V. eine zyklische Form der Komposition (konzertierende V.): die fünf Psalmen und das Magnificat. Diese „Ecksätze“ wurden öfters zusammen pars pro toto vertont, der 4. Psalm wurde zur kontrapunktischen Reminiszenz in stile antico, der 5. Psalm meist eine Soloarie. Es war aber durchaus auch weit verbreitet, V.n aus Werken verschiedener Komponisten zusammenzustellen. Zur Orgelsolomesse gesellte sich auch die V. mit Orgelsoli in den einzelnen Sätzen. Analog zur Messe gab es Vesperae sollemnes, mediocres, dominicales, breves, rurales und auch pastorales. Im Umfeld der V. konnte auch noch eine marianische Antiphon, das Tantum ergo zum sakramentalen Segen oder die Lauretanische Litanei dazu musiziert werden. Zahlreiche Komponisten des 17. und 18. Jh.s, die für Klöster und Höfe Messen geschrieben haben, hinterließen auch z. T. umfangreiche V.-Musiken, die freilich heute meist unbekannt und nur selten in modernen Neuausgaben vorhanden sind, z. B.: J. G. Albrechtsberger (10 V.n, 36 Einzelsätze, 42 Hymnen), F. J. Aumann (7 V.n, 29 Psalmen, 25 Magnificat, 10 Litaneien), H. I. F. Biber (2 V.n à 32; Druck: Vesperae longiores et breviores, Salzburg 1693), F. X. Brixi (17 V.n, zahlreiche Einzelsätze), J. J. Fux (25 V.n, zahlreiche Einzelsätze), M. Haydn (3 lat., 4 dt. V.n, viele Einzelsätze), G. Pasterwiz (11 V.n, 38 Magnificat, 13 Hymnen), J. G. Reutter d. J. (151 Psalmen, 53 Hymnen), J. G. Zechner (15 V.n). Die Hochblüte der V.-Musiken im späten 18. Jh. fand ihr jähes Ende durch die josephinischen Gottesdienstordnungen (z. B. Wien 1783, Graz 1783, Klagenfurt 1784, Niederösterreich 1786 usw.), welche V.n mit Instrumentalmusik ausnahmslos verboten hatten. Dies traf in besonderer Weise die Klöster, welche ab sofort die V. „bey geschlossenen Thüren“ abhalten mussten. Großen Stadtpfarren war an Festen die V. figuraliter mit Orgelbegleitung erlaubt, ansonsten musste diese überall choraliter abgesungen werden. Obschon die Gottesdienstordnung ab 1820 gelockert und bis 1850 aufgehoben worden ist, konnte bei der V. im Unterschied zur Messe nicht mehr an die frühere Tradition angeknüpft werden, wozu in den ersten Dezennien des 19. Jh.s auch die schwierigen ökonomischen Verhältnisse und ein tiefgreifender soziologischer Wandel in der Trägerschaft der Kirchenmusik (Abbau der meisten Berufsmusiker) beigetragen haben. Die klassische konzertierende V. war nach dem josephinischen kulturellen „Kahlschlag“ an den meisten Orten tot. Dennoch gab es in der spät- und nachklassischen Periode weiterhin V.-Kompositionen, musikalisch meist retrospektiv orientiert und von Komponisten der zweiten Garnitur. Solche Werke schufen u. a. A. Diabelli, die Wiener Domkapellmeister (St. Stephan) J. Preindl und J. B. Gänsbacher (eine seiner 6 V.n wird bis heute jährlich im Wiener Stephansdom am Christtag aufgeführt) sowie F. X. Süßmayr. Einfachere Gebrauchsmusik sind die V.n von Johann Melchior Dreyer, R. Führer, J. B. Schiedermayer und F. Schöpf. Mit dem Aufkommen des Cäcilianismus wurde dieses Repertoire zugunsten der choralen oder polyphonen V. a cappella oder mit Orgel verdrängt. Wiederentdeckte Kompositionen des 16. Jh.s und daran orientierte neue Werke (F. X. Witt, Michael Haller) wurden propagiert. Wenige österreichische Cäcilianer wie I. Mitterer beschäftigten sich mit dieser Gattung. Dass sie im Unterschied zu Litaneien und Tantum ergo-Vertonungen nur von sehr geringer praktischer Relevanz war, zeigt auch der Umstand, dass der bedeutende Spät-Cäcilianer A. Faist keine einzige V.-Komposition hinterlassen hat.

Mit dem Aufkommen der liturgischen Reformbemühungen in der Aufklärungszeit wurde v. a. in Deutschland (Konstanz) die deutsche V. für den Gemeindegesang entwickelt, in weiterer Folge wurden für diese Gottesdienstmodelle auch Chorkompositionen geschaffen. M. Haydn hat sich bei der musikalischen Ausgestaltung deutscher Liturgien auch mit V.-Musiken beteiligt. Nachdem die deutsche V. durch die Cäcilianer zurückgedrängt worden war, erlebte sie durch die Liturgische Bewegung des 20. Jh.s in anderer Gestalt eine Renaissance. Die V. wurde ein Hauptgenre für Kompositionen der deutschen Gregorianik in deren unterschiedlichen Ausprägungen. V. Goller bediente musikalisch die Bemühungen von Pius Parsch in Klosterneuburg, die Gebrüder J. und H. Kronsteiner schufen zahlreiche volkstümliche Antiphonen, die z. T. heute noch in Gemeindegesangbüchern stehen.

Mit der Liturgia Horarum 1970 (dt.: Stundenbuch 1978) änderte sich die Struktur der V. grundlegend, was zur Folge hat, dass alle bisherigen V.-Kompositionen nur mehr in Ausschnitten liturgisch verwendet werden können. Nach der Eröffnung wird der Hymnus gesungen, die Psalmodie besteht aus zwei Psalmen und einem neu eingeführten Canticum aus dem Neuen Testament. Nach Lesung, Responsorium und Magnificat folgen Fürbitten, Vater unser und Schlussgebet mit Segen und Entlassung. Darauf kann eine der heute fünf marianischen Antiphonen gesungen werden. Für die monastische V. stehen vier Schemata zur Auswahl. Gemäß den Prinzipien der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils soll die V. jedoch wieder verstärkt als Gemeindeliturgie gefeiert werden, im Gemeindegesangbuch Gotteslob samt seinen diözesanen Eigenteilen wird darauf verstärkt Rücksicht genommen. Weit verbreitet in österreichischen Frauenklöstern ist das in Seckau entstandene Kleinoffizium Christuslob mit Melodien von Heinrich Rohr. Neuere Formen der V. greifen in der Psalmodie u. a. gerne auf mehrstimmige (z. B. byzantinisch-slawische) Modelle zurück, weit verbreitet sind neue (auch musikalische) Formen des Luzernars und eines Weihrauchopfers. Für V. mit Chor sind eine Reihe von Psalmen (alternierend Gemeinde – Chor) entstanden: deutsche Psalmodie mit alten Falsobordonesätzen, anglikanischen Psalmodiemodellen und neueren Versuchen. Anspruchsvolle und auch entfaltetere Musik enthalten neue V.n von J. F. Doppelbauer, A. Heiller, B. Strobl und Th. D. Schlee. R. G. Frieberger (Stift Schlägl) hat das Stundengebet für die deutschsprachigen Prämonstratenser völlig neu vertont und im Antiphonale OPraem 2001 ediert. Neuausgaben des nachkonziliaren lateinischen Stundengebets für die Zisterzienser erschienen in Heiligenkreuz und Rein, zum Gesang verwenden die Benediktiner heute meist das (deutsche) Benediktinische Antiphonale 1996 aus Münsterschwarzach/D.


Literatur
W. Bäumker, Das katholische dt. Kirchenlied in seinen Singweisen 4 (1911); A. Baumstark, Vom geschichtlichen Werden der Liturgie 1923; K. G. Fellerer in MozartJb 1954; K. G. Fellerer (Hg.), Gesch. der kath. Kirchenmusik, 2 Bde. 1972–76; I. Ferenczi in Stud. mus. 17 (1975); G. Winkler in Archiv f. Liturgiewissenschaft 16 (1974); F. W. Riedel, Kirchenmusik am Hofe Karls VI. 1977; W. Gleissner, Die V. v. Johann Joseph Fux, Diss. Mainz 1981; P. F. Bradshaw, Daily Prayer in the Early Church 1981, 21983; R. Taft, The Liturgy of the Hours in East and West 1986; J. Dyer in Revue Bénédictine 99 (1989); M. Klöckener/H. Rennings (Hg.), Lebendiges Stundengebet 1989; F. W. Riedel in A. Coreth/I. Fux (Hg.), [Fs.] H. H. Groër 1989; A. Franz in Archiv f. Liturgiewissenschaft 34 (1992); M. H. Schmid in Mozartstudien 2 (1993); MGG 9 (1998); Beiträge v. U. Haspel u. U. Wolf in KmJb 82 (1999); L. Pruett in J. Gmeiner et al. (Hg.), [Fs.] G. Brosche 1999; R. Messner, Einführung in die Liturgiewissenschaft 2001.

Autor(en)
Franz Karl Praßl
Empfohlene Zitierweise
Franz Karl Praßl, Art. „Vesper‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]