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Völkl, Völkl, true Walter
* 1929-02-2626.2.1929 Wien, † 2009-01-2828.1.2009 Wien. Komponist, Musikpädagoge, Kapellmeister und Schriftsteller. Erhielt mit 8 Jahren Privatunterricht in Konzertgitarre bei Adolf Dallaba, mit 11 Jahren erstes Konzert unter L. Walker. 1941 war er bei den Wiener Sängerknaben . 1945–47 besuchte er das Konservatorium der Stadt Wien, 1947–49 studierte er Gitarre (bei K. Scheit), Klarinette und Musikerziehung an der Wiener MAkad. 1946–73 Auftritte und Tourneen als Ensemblemusiker (u. a. mit Hilli und Franky Reschl sowie den Drei Spitzbuam und ab 1952 bei der Wiener Polizeimusik), aber auch mit seinem eigenen Tanzorchester (mit Interpreten wie H. Moser oder U. Jürgens). Seit 1964 war V. als U-Musik-Komponist und Autor (Lesungen) tätig, daneben freier Mitarbeiter bei Verlagen und beim ORF (eigene Sendungen; Rundfunk). Er unterrichtete 1973–85 an der Beethoven-MSch. in Mödling, wo er auch das Stadtorchester leitete. V. war darüber hinaus Jugendreferent und Wertungsrichter beim Niederösterreichischen Blasmusikverband .
Ehrungen
Silbermedaille f. 25-jährige Tätigkeit beim Österr. Blasmusikverband; Ehrenzeichen für Verdienste um Kunst und Kultur der Stadt Mödling; Ehrenplakette „Der liebe Augustin“; Preise bei Wienerlied-Wettbewerben; Silberner Rathausmann; Prof.-Titel 1985.
Werke
Wienerlieder (Am Wilhelminenberg, Laßt’s mir mei Gspusi mit der Musi, A resche Weanerin, Mein Herz gehört Wien); Diamanten-Polka; Europa-Marsch; Heimat Mödling; Just for You. 18 Pieces for Guitar 1996. – Gitarrenschulwerk.
Literatur
Hauenstein 1979; Lang 1986; Who is who in Öst. 1997; F-A 2 (1978); www.mica.at (2/2006); http://www.friedhoefewien.at (4/2009).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Völkl, Walter‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 18/04/2009]