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Wiener Institut für Strauss-Forschung (WISF)
Verein zur Erforschung und Pflege der Werke der Wiener Strauß-Dynastie und ihres zeitlichen sowie örtlichen Umfelds auf wissenschaftlicher Basis. Aus der 1987 von Ernst Hilmar gegründeten Arbeitsgemeinschaft Johann Strauss (Sohn): Thematisch-bibliographisches Werkverzeichnis hervorgegangen, gibt es das WISF seit 1989. Seit 1994 leitet (2006) Norbert Rubey alle wissenschaftlichen Projekte; seit 1995 ist E. Strauß (III.) Obmann. Zu den Hauptaufgaben zählt die Erarbeitung thematisch-bibliographischer Werkkataloge: Strauß-Elementar-Verzeichnis (SEV) für die Kompositionen von Joh. Strauß (Sohn), Strauß-Allianz-Verzeichnis (SAV) für jene von Joh. Strauß (Vater), Jos. Strauß, E. Strauß und Joh. Strauß (Enkel). Beide Kataloge erscheinen im Verlag Schneider (Tutzing/D) und sind in die Schriftenreihe zur Musik der Wienbibliothek im Rathaus (vormals: Wiener Stadt- und Landesbibliothek) aufgenommen. Weitere Publikationen sind Doblingers Johann Strauss Gesamtausgabe in Zusammenarbeit mit dem WISF und das internationale Publikationsorgan Die Fledermaus. Seit 2004 hat sich in der Woche um den Geburtstag von Joh. Strauß (Vater) am 14. März unter dem Titel Tanz-Signale ein jährlich stattfindendes Festival der Wiener Tanzmusik des 19. Jh.s etabliert, in dessen Mittelpunkt ein wissenschaftliches Symposion steht.
Literatur
www.johann-strauss.at (6/2006).

Autor(en)
Norbert Rubey
Empfohlene Zitierweise
Norbert Rubey, Art. „Wiener Institut für Strauss-Forschung (WISF)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 21/06/2016]