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Weiß, Weiß, true Franz (François)
* 1778 -01-1818.1.1778 Glatz/Schlesien (Kłodzko/PL), † 1830 -01-2525.1.1830 Wien. Bratschist und Komponist. Schüler von Gotthard Anton Stolle in Königsaal bei Prag (Prag-Zbraslav). Zwischen 1794/99 gehörte er in Wien dem Musikerkreis (I. Schuppanzigh, J. Mayseder, Anton Schreiber, L. Sina, N. Kraft) um C. v. Lichnowsky an, hier dürfte er auch mit L. v. Beethoven in Kontakt gekommen sein. 1808–16 spielte er im Quartett von A. v. Rasumowsky (Schuppanzigh [1. V.], Rasumowsky/Mayseder/Sina [2. V.], W. [Va.], J. Linke [Vc.]), 1821–23 gehörte er dem Quartett von Jos. Böhm an und ab 1823 jenem von Schuppanzigh. W. galt als bester Bratschist Wiens seiner Zeit und trat auch als Solist auf. 1828 wirkte er in einem von Fr. Schubert veranstalteten Privatkonzert mit.
Werke
Ballette (Der großmütige Kalif, Amphion), 2 konzertante Symphonien (aufgeführt von den Brüdern Khayll), Symphonie in C, Werke f. Va. u. Orch., Ouvertüren, Kammermusik (Streichquartette, Trios f. versch. Besetzungen, Duos f. 2 V.n), Klaviermusik, Lieder.
Literatur
SchlMl 2001; MGG 14 (1968); BeethovenH 1926; Wurzbach 54 (1886); Deutsch, Schubert Dokumente 1980; E. Hilmar, Franz Schubert. Dokumente 1801–1830, 1 (2003); E. Hanslick, Gesch. des Concertwesens in Wien 1 (1869); NGroveD 22 (2001) [Schuppanzigh]; MGÖ 2 (1995).
Autor*innen
Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Weiß, Franz (François)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 15.5.2006, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e676
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.


DOI
10.1553/0x0001e676
GND
Weiß, Franz (François): 11728937X
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