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Weixler, Weixler, true Andreas
* 1963 -02-1919.2.1963 Graz. Komponist und Medienkünstler. Studierte ab 1986 Komposition und Musiktheorie an der MHsch. Graz bei A. Dobrowolski, Younghi Pagh-Paan und B. Furrer (Diplom 1995, Mag. art. 1997), Studien auch in Tontechnik und Physik, 1992 Seminar für Filmmusikkomposition und -analyse bei Ennio Morricone in Basel/CH, weitere Studienaufenthalte in England und Frankreich (IRCAM Paris). Zahlreiche Projekte, auch mit anderen KünstlerInnen (z. B. seit 1981 Atelier Avant Austria, gemeinsam mit Se-Lien Chuang). 1992–99 Lehrauftrag am Institut für Elektronische Musik der MHsch. Graz, seit 1997 Lehrer für Musik- und Medientechnologie am Linzer Bruckner-Konservatorium (seit 2005 Privatuniv.), 2000/01 Forschungsaufenthalt an der Nagoya City University/J (Computermusik und interaktive audiovisuelle Medienkunst); 2003/04 Gastprof. am Taiwan National College of the Art (TNCA) in Taipeh/RC, seit 2004 auch Lehrbeauftragter an der Univ. für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. 1993–96 Initiator und Programmleiter der Konzertreihe electronic access in Graz; 1992–96 im Vorstand der Grazer Komponistenvereinigung die andere saite, seit 1995 der Gesellschaft für Elektroakustische Musik (GEM). „Ausgehend von Komposition für Jazzrock, Odd und Funk Gruppierungen“ nahm W. einen Weg „über Minimal Music, zeitgenössische Instrumentalkompositionen und Computermusik hin zur audiovisuellen interaktiven Medienkunst“.
Ehrungen
Österr. Jugendpreis f. die Trilogie Fensterträume 1979; Kunstförderungspreis f. Musik der Landeshauptstadt Graz 1993; Staatsstipendium f. Komposition der Republik Österreich 1996; Japan Foundation Fellowship 2000/01.
Werke
über 100 Werke aus den Bereichen elektronischer u. Computermusik (Broken Bowls 4, 1999, Sonci Satie 1999), jazzverwandter Musik (Atelier Avant 1984), Tanzperformance u. Theatermusik (Orgien-Mysterien Theater v. Herm. Nitsch, gem. m. S.-L. Chuang, 1998/2004), Medienkunst (Interlude f. Pi u. f. Io 2005).
Schriften
Die Grenze Ton – Geräusch durch Dichtesteuerung granularer Klangauswahl anhand einer Einführung u. Analyse in das Werk „Paramour“ f. Kl. u. Orch., Dipl.arb. Graz 1997; (Hg. gem. m. R. Höldrich), Beiträge zur Elektronischen Musik 1992–99.
Literatur
MaÖ 1997; A. Auxinger in [Kgr.-Ber.] Mensch u. Computer 2005; B. Günther in NZfM 2002; I. Lintz-Maué/G. Trimmel, Acustica. Elektronischer Frühling 1995; http://avant.mur.at/weixler (5/2006); http://alt.mica.at (5/2006).
Autor*innen
Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Weixler, Andreas‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 15.5.2006, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e681
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.


DOI
10.1553/0x0001e681
GND
Weixler, Andreas: 1011999927
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