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Weller, Weller, Walter Familie
Walter sen.: * 1900 -05-011.5.1900 Neunkirchen/NÖ, † 1982 -09-2222.9.1982 Wien. Geiger. Violinstudium bei Julius Winkler. Er wurde 1938 Mitglied des Orchesters der Wiener Staatsoper und im selben Jahr der Wiener Philharmoniker (1965 pensioniert). 1951 übernahm er das Weißgärber-Quartett . Sein Sohn

Walter jun.: * 30.11.1939 Wien, † 14.6.2015 Wien. Dirigent, Geiger. Studierte Violine an der Wiener MAkad. (u. a. bei F. Samohyl), danach bei K. Böhm und H. Stein Dirigieren; weitere Ausbildung erhielt er bei J. Krips und G. Szell. 1956 wurde er Mitglied der Wiener Philharmoniker, deren Konzertmeister er 1961–71 war. 1958 gründete er das Weller-Quartett . Er unterrichtete 1964–66 Kammermusik an der Wiener MAkad. Nach seinem Dirigentendebüt an der Wiener Staatsoper wurde er 1969 an dieses Haus verpflichtet. Er war 1971/72 Generalmusikdirektor in Duisburg/D, 1975–78 leitete er das Niederösterreichische Tonkünstlerorchester . 1977–80 war W. Dirigent des Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, 1980–86 des Royal Philharmonic Orchestra London, 1991–96 des Royal Scottish National Orchestra und 1994–97 des Sinfonieorchesters Basel (zugleich an der Basler Oper). 1988 leitete er in London die UA der rekonstruierten 10. Symphonie von L. v. Beethoven.


Ehrungen
Großes Silbernes Ehrenzeichen f. Verdienste um die Republik Österreich; Österr. Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst; Bild auf der schottischen 50-Pfund-Banknote; Ehrendirigent der Stuttgarter Philharmoniker 2003.
Literatur
NGroveD 27 (2001); InterpretenL 1992; Riemann 1975; Kürschner 1954; MGÖ 3 (1995); www.music.at/walter-weller/cv_d.html (5/2006); https://de.wikipedia.org (6/2015); Mitt. Archiv Wr. Philharmoniker.

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Weller, Familie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 19/06/2015]