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Wiebel, Wiebel, true Joseph
* --vor 25.9.1689 Vilshofen an der Donau?/D, † --nach 1729 (Ort?). Orgelbauer. Stammte laut Trauungseintrag aus Vilshofen in Bayern, wo sein Geburtseintrag allerdings nicht zu finden ist (wohl aber die einiger Geschwister). Seine Mutter Maria, erste Frau seines Vaters Sebastian, starb am 25.9.1689, was daher als terminus ante quem für seine Geburt gilt. W. soll bei L. F. Walter in Wien gelernt haben (wie auch J. Leydecker) und heiratete am 21.11.1719 in St. Ulrich (Wien VII) Maria Anna Freund, eine Tochter von L. Freund, weshalb auch eine Lehrzeit bei diesem wahrscheinlich ist. Das Ehepaar hatte zumindest zwei Töchter (* 1722 und 1725). 1729 bewarb sich W. erfolglos um die Stelle eines Adjunkten des Hoforgelmachers in der Nachfolge von Anton Valerius Pacher. Danach verliert sich seine Spur.
Werke
Mödling 1727 (1777 von F. X. Christoph umgebaut und erweitert); Klosterneuburg-St. Martin 1727 (unsicher).
Literatur
G. Allmer in Principal In Arbeit 13 (2010); H. Rotter/F. Handler, [Fs.] Orgeln und Orgelspiel in St. Othmar In Arbeit 2013; Sterbebuch 1686–1741 der Pfarre Vilshofen an der Donau, pag. 24; Trauungsbuch 1717–19 der Pfarre St. Ulrich, fol. 265r; Taufbuch 1721–24 der Pfarre St. Ulrich, fol. 54r; Taufbuch 1724–28 der Pfarre St. Ulrich, fol. 176r; www.odb.at (10/2019); eigene Recherchen (u. a. Matriken Wien-St. Ulrich; Matriken Vilshofen; WStLA [TBP]; www.anno.onb.ac.at).
Autor*innen
Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
21.2.2020
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Wiebel, Joseph‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 21.2.2020, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x003b5033
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.


DOI
10.1553/0x003b5033
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