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Wiefler, Wiefler, true Florian
* 1908 -06-2020.6.1908 Fürstenfeld/St, 2000 -11-1818.11.2000 Fürstenfeld. Der Sohn des gleichnamigen Fürstenfelder Bürgermeisters gründete bereits 1925 einen Madrigalchor, mit dem er auch zeitgenössische Werke aufführte (u. a. 1927 UA des Chores Entflieht auf leichten Kähnen op. 2 von A. v. Webern), und war Organist an der Augustinerkirche in Fürstenfeld. Nach der Matura studierte er an der Univ. Wien Jus, 1926–31 Musiktheorie bei K. Weigl und H. Gál. Nach Beendigung des Univ.s-Studiums arbeitete er u. a. als Rechtsanwaltsanwärter in seiner Heimatstadt. 1936 übersiedelte er nach Wien, kehrte aber nach Kriegsdienst und -gefangenschaft nach Fürstenfeld zurück, wo er Chordirektor und Organist an der Stadtpfarrkirche war. 1947 machte er einen Kompositionskurs bei Paul Hindemith in Salzburg, 1950–53 folgte ein Kompositionsstudium bei H. E. Apostel in Wien. Seine Werke sind stark von der Zweiten Wiener Schule beeinflusst.
Ehrungen
Prof.-Titel; Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Fürstenfeld.
Werke
Oper Die Reise des Herrn Admet, Chöre, Lieder, Orchesterwerke, Kammermusik, Klavierwerke.
Literatur
StMl 1962–66; Campus f. Das Fürstenfelder Kulturmagazin 1988, Nr. 3; Kleine Ztg. 23.11.2000; F-A 2 (1978); Suppan 1994; [Kat.] Musik i. d. St. 1980; W. Szmolyan in ÖMZ 25/10 (1970), 636.

Autor(en)
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Wiefler, Florian‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 24/07/2002]