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Witeschnik, Witeschnik, true Alexander
* 1909 -03-033.3.1909 Wien, 1993 -07-1919.7.1993 Wien. Musikschriftsteller. Studierte an der Univ. Wien Germanistik und Musikwissenschaft (Dr. 1933). Daneben erhielt er privaten Musik- und Schauspielunterricht. 1932 trat er der NSDAP bei, seine frühen Texte sind z. T. vom Nationalsozialismus geprägt. Er war zunächst als Redakteur, Verlagslektor und Kritiker tätig, 1950–64 als Redakteur und Musikkritiker der Neuen Wiener Tageszeitung. Er war auch Generalsekretär (ab 1948) und Vizepräsident (ab 1957) des Wiener Kulturkreises. 1965 wurde er Pressechef der Wiener Staatsoper, 1967 Konsulent der Österreichischen Bundestheater.
Ehrungen
Prof.-Titel 1958; Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst I. Klasse 1964; Goldenes Ehrenzeichen des Landes Wien 1976; Nicolai-Medaille der Wr. Philharmoniker 1979.
Schriften
Die dt. Sage als Stoff dt. Opern u. Singspiele bis auf Richard Wagner, Diss. Wien 1933; Die Dynastie Strauß 1939, 21944; Musik aus Wien 1943, 21949; 41958; Wr. Opernkunst 1959; Alfred Uhl 1966; div. Musikeranekdoten-Slgn.
Literatur
Who is who in Öst. 1987/88; Riemann 1975; Czeike 5 (1997); Personenlex. Öst. 2001; Kürschner 1954; F-A 2 (1978); MGÖ 3 (1995); Die Presse 23.7.1993.

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Witeschnik, Alexander‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]