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Wobisch, Wobisch, true Helmut
* 1912 -10-2525.10.1912 Wien, 1980 -02-2020.2.1980 Wien. Trompeter, Pädagoge, Intendant. Ausbildung in Wien u. a. bei Engelbert Lax und F. Dengler. 1936 wurde er 1. Trompeter des Orchesters der Wiener Staatsoper, 1939 Mitglied der Wiener Philharmoniker (1952–69 auch deren Geschäftsführer, der leider für die Vernichtung zahlreicher Tonaufnahmen der Philharmoniker beim Sender Rot-Weiß-Rot verantwortlich war), mit diesen sowie als Solist Auftritte u. a. bei den Salzburger Festspielen . 1954 zum Prof. an die Wr. MAkad./MHsch. berufen. W. gründete 1969 den Carinthischen Sommer und leitete dieses Festival bis zu seinem Tod. Als Trompetensolist mit zahlreichen Einspielungen schon in den 1950er Jahren setzte er sich neben Werken J. Haydns besonders für die Musik des Barock ein. Zahlreiche Komponisten widmeten ihm Werke (R. Strauss, Th. Berger, K. Pilss, A. Uhl, F. Wildgans).
Gedenkstätten
H.-W.-Weg (Bodensdorf/K); H. W.-Gedächtniswettbewerb f. Tompeter.
Literatur
NGroveD 27 (2001); Hellsberg 1992; Personenlex. Öst. 2001; Nachruf in ÖMZ 35 (1980), 157 u. 243; F. Endler in Die Presse 22.2.1980; MGÖ 3 (1995).

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Wobisch, Helmut‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]