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Wöger Wöger true (Weger, Wegerer, Vöger), Johann Adam
* --vor 1690 (Ort?), † --nach 1755 (Ort?). Organist. Ab ca. 1704 Organist an St. Michael (Wien I), vielleicht mit dem Organisten Hans Georg Wegerer (?–?), der 1673 in der Roßau (Wien IX) nachweisbar ist, verwandt. Während W.s Tätigkeit an der Michaelerkirche errichtete J. D. Sieber 1713/14 eine neue Orgel, die G. Sonnholz 1742/43 umbaute. 1755 übergab er das Organistenamt an seinen Sohn Joseph Franz (* 1731 Wien?, † 5.7.1778 Wien), über den Charles Burney urteilte: „ob er gleich kein Mann von viel Geschmack oder reicher Phantasie ist, spielt [er] in einer vollstimmigen und meisterhaften Manier“. Nach Jos. W.s Tod übernahm F. X. Flamm das Organistenamt. Johann Adams Schüler war G. Ch. Wagenseil, A. Teyber könnte ebenfalls bei ihm gelernt haben oder ein Enkelschüler gewesen sein.
Schriften
Fundamento per il Clavi Cembalo, Wien 1751 (Hs., A-Wgm, bis 2006 A. Teyber zugeschrieben).
Literatur
K. Schütz, Musikpflege an St. Michael in Wien 1980; O. Biba in [Kat.] St. Michael. Stadtpfarre u. Künstlerpfarre von Wien 1288–1988, 1988; EitnerQ 10 (1904); MGÖ 2 (1995); WStLA (TBP 1778; G. Gugitz, Auszüge aus dem TBP 18. Jh. [Archivbehelf]; G. Gugitz, Auszüge aus den Totenbeschaubüchern 1648–1699 [Archivbehelf]); eigene Recherchen.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Wöger (Weger, Wegerer, Vöger), Johann Adam‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 05/11/2007]