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Zelwecker, Zelwecker, true Franz
* 1911 -01-088.1.1911 Wien, † 1998 -08-1616.8.1998 Wien. Dirigent und Komponist. Begann ein Jusstudium, wandte sich jedoch bald der Musik zu und studierte Kirchenmusik sowie Chorgesang bei F. Kosch und Musiktheorie bei J. Marx. 1934 kam er zum Rundfunk, wo er bis zu Beginn der 1950er Jahre neben Ch. Gaudriot bzw. M. Schönherr das Kleine Wiener Rundfunkorchester und das Große Wiener Rundfunkorchester (Radio-Symphonieorchester Wien) dirigierte; daneben Auftritte mit seiner eigenen Band. 1950–57 (mit kurzer Unterbrechung) fungierte Z. als Musikdirektor des K.s Haile Selassie von Äthiopien (Gründung des Äthiopischen Nationaltheaters und der Gesellschaft der Musikfreunde Addis Abeba). Ab 1957 wieder beim ORF, hier zuletzt bis 1976 bei Radio Niederösterreich, wo er als Leiter der Unterhaltungsmusik in Pension ging.
Ehrungen
Große Goldene Erinnerungsmedaille Äthiopiens; Stern von Äthiopien; Goldenes Ehrenzeichen der kaiserlichen Garde Äthiopiens; Goldene Ehrennadel des Verbandes der Kriegsblinden Österreichs; Goldenes Ehrenzeichen f. Verdienste um das Land Niederösterreich; Österr. Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst; Prof.-Titel.
Werke
2 Operetten (Wr. Bonbons 1943 [T: Z.], Walzerkongreß 1968/72 [T: Z. gem. m. H. Wiener]), Ballettmusik, Äthiopische Rhapsodie, gehobene Unterhaltungsmusik, Wienerlieder (meist nach eigenen Texten), Chansons.
Literatur
Lang 1986; Suppan 1994; Personenlex. Öst. 2001; Ackerl/Weissensteiner 1992; Hauenstein 1976 u. 1979.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Zelwecker, Franz‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]