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Zenk, Zenk, true Ludwig Karl Maria
* 1900 -11-1818.11.1900 Wien, † 1949 -06-1616.6.1949 Wien. Kapellmeister, Komponist. Studierte ab 1920 Musikwissenschaft an der Univ. Wien und besuchte gleichzeitig einen Kapellmeisterkurs bei A. Webern im Rahmen von A. Schönbergs Seminar für Komposition; ca. 1921–25 Theorie- und Kompositionsunterricht bei Webern, mit dem er bald befreundet war. 1925–31 Kapellmeister in Iglau, Znaim und Meissen/D; ab 1930 neuerliches Studium bei Webern sowie 1932/33 Dirigierkurse bei Hermann Scherchen in Wien und vermutlich Straßburg (Strasbourg/F). 1933–38 Sekretär der österreichischen Sektion der IGNM (Präsident: Webern). Er war als Privatmusiklehrer tätig und unterrichtete am Arbeiterkonservatorium (1934 aufgelöst). 1938–48 war er Kapellmeister am Theater in der Josefstadt, daneben auch Bühnenmusiker in den Kammerspielen. 1945 wurde er für kurze Zeit zum Volkssturm eingezogen.
Ehrungen
E.-Hertzka-Preis 1933 f. die Klaviersonate op. 1.
Werke
2 Klaviersonaten, Streichquartett, Lieder, Chöre, Bühnenmusiken (zu Bertolt Brechts Der gute Mensch von Sezuan, österr. EA 1946; Märchenlustspiel Kasperl Larifari nach Franz v. Bocci, 1948); Kl.A. der Kantate Das Augenlicht v. Webern; unvollendet: Trio f. Klar., Va. u. Kl., Orchesterstück, Messe. – Paul-Sacher-Stiftung Basel/CH.
Literatur
E. Barta in D. Schweiger et al. (Hg.), [Fs.] M. Angerer 2004; H. u. R. Moldenhauer, Anton v. Webern 1980; Mitt. der Paul-Sacherstiftung April 1998, Nr. 11, 4; A. v. Webern, Über musikalische Formen, hg. v. N. Boynton 2002 [Vortragsmitschrift u. a. v. L. Z.].

Autor(en)
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Zenk, Ludwig Karl Maria‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 04/01/2006]