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Zois von Edelstein, Zois von Edelstein, true Johann (Hans) Gustav Adolf Freiherr
* 1861 -11-1414.11.1861 Graz, † 1924 -01-055.1.1924 Graz [nicht 12.1.1924 Prag]. Pianist, Musikpädagoge, Komponist. Nach erster musikalischer Ausbildung im Kindesalter war er Kompositions- und Klavierschüler von F. Thieriot und studierte 1880–84 am Konservatorium der GdM. Anschließend Tätigkeiten als Pianist und Komponist in verschiedenen Städten der Monarchie (von F. Liszt gelobt, von F. v. Hausegger und A. Schlossar gefördert). 1891 bewarb er sich vergeblich um die Musikdirektorenstelle des Musikvereins in Leoben. Um 1902 wohnte Z. als Lehrer für Theorie, Musikgeschichte, höheres Klavierspiel und Opernstudium in Wien, später in Graz. Er stand u. a. mit Robert Hamerling in brieflichem Kontakt.
Ehrungen
2 Zusner’sche Liederpreise.
Werke
Opern (Der Venetianer 1893, Clotildens Hochzeit 1898, Salamanca 1902), Operetten (Colombine 1887, Der Jakobiner 1890, Höhere Töchter 1910, Der Königsdiamant), Ballette (Liebesrache 1910, Erlkönig 1900), Oratorien, Chöre, über 400 Lieder, Instrumentalmusik.
Literatur
K. Stekl in Mitt. d. Steir. Tonkünstlerbundes 56 (1973) [Foto]; Suppan 1994; StMl 1962–66; Riemann 1929; Kosel 1902; Wurzbach 60 (1891); [Kat.] Musik i. d. St. 1980; Stieger II/3 (1978); F-A 1936.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Zois von Edelstein, Johann (Hans) Gustav Adolf Freiherr‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 28/08/2002]