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Duhan, Duhan, true Hans
* 1890-01-2727.1.1890 Wien, 1971-03-066.3.1971 Wien. Sänger (Bariton), Regisseur, Dirigent und Komponist. Gesang-, Klavier- und Orgelstudium an der Wiener MAkad.; 1910–13 am Stadttheater von Troppau, 1913/14 am Stadttheater von Teplitz-Schönau; 1914–40 an der Hof- bzw. Staatsoper (Musiklehrer in der UA der Neubearbeitung der Ariadne auf Naxos 1916 von R. Strauss; wirkte in der UA von F. Lehárs Giuditta 1934 mit). 1930 kreierte er den Liederzyklus Reisetagebuch aus den österreichischen Alpen von E. Krenek. 1938 sang er bei der UA des Oratoriums Das Buch mit sieben Siegeln von F. Schmidt mit. 1932–55 Prof. an der Wiener MAkad. (Klasse für Operndramatik), Gastspiele, ab 1922 bei den Salzburger Festspielen; 1934–38 Vertreter der Gruppe Kunst beim Bundeskulturrat; Beziehung zur Heimwehr, entwarf Programme für „vaterländische Veranstaltungen“. D. machte sich auch als Schubert-Sänger einen Namen.
Ehrungen
Kammersänger 1926; Ehrenmitglied der Staatsoper 1955; Ehrenmedaille der Stadt Wien 1960.
Literatur
K-R 1997; Czeike 2 (1993); SchubertL 1997; ÖMZ 25 (1970) u. 26 (1971).

Autor(en)
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Duhan, Hans‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]