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Alma
In Wien ansässiges fünfköpfiges Ensemble. A. greift traditionelle musikalische Praktiken auf und transformiert sie unter Verwendung neuer Ausdrucksformen. Es wurde 2011 von der Geigerin und Komponistin Julia Lacherstorfer (* 18.9.1985) in Wien gegründet und setzt sich aus drei Geigen (aktuell [2025] Julia Lacherstorfer, Evelyn Mair, Matteo Haitzmann), diatonischer Harmonika (Marie-Theres Stickler) und Kontrabass (Marlene Lacherstorfer) zusammen. 2013 erschien das Debütalbum Nativa, dem drei weitere folgten. Das Repertoire besteht aus Stücken, die aus der Tradition schöpfen, und – größtenteils – eigenen Kompositionen, in denen Einflüsse aus der Klassik und der improvisierten Musik zum Ausdruck kommen. Auch der Jodler – alle Bandmitglieder singen auch – fließt in ihre Musik ein. Dazu kommen mitunter Kompositionen anderer Interpret:innen, wie Mai Maadele, mai Tschuurale von Titlá (auf Transalpin) oder Questa Mattina von Grecanico Salentino (auf Oeo). Auftritte im Wiener Konzerthaus, im Wiener Musikverein, im Porgy & Bess, im Brucknerhaus Linz sowie bei zahlreichen Festivals national (u. a. Glatt & Verkehrt in Krems, Tiroler Festspiele Erl, Carinthischer Sommer, Jazzfest Saalfelden/Sb, ZOA-Festival in Ardagger Stift/NÖ, Musiksommer Bad Schallerbach/OÖ) sowie international (u. a. Fraunhofer Volksmusiktage in Deutschland, folkBALTICA in Deutschland und Dänemark, Österreichische Musikwochen in Bulgarien, Festival de alturas in Peru). Darüber hinaus Zusammenarbeit mit verschiedensten Künstler:innen – alle Musiker:innen von A. spielen in zahlreichen anderen Projekten.
Ehrungen
Bestenliste des deutschen Schallplattenpreises in der Kategorie „Folk/ Folklore“ 2013; 2. Platz Austrian World Music Awards 2015; Deutscher Weltmusikpreis RUTH 2017; Niederösterreichischer Kulturpreis 2017; Preis der deutschen Schallplattenkritik (Bestenliste 4/2017) für Oeo 2017.
Werke
Alben Nativa 2013, Transalpin 2015, Oeo 2017, Cherubim 2019; Filmmusik Der Bauer und der Bobo 2022.
Literatur
https://de.wikipedia.org (3/2025); www.almamusik.at (3/2025); https://db.musicaustria.at (3/2025); Mitt. Julia Lacherstorfer (3/2025); eigene Recherchen.

Autor*innen
Wolfgang Herzner
Letzte inhaltliche Änderung
25.6.2025
Empfohlene Zitierweise
Wolfgang Herzner, Art. „Alma“, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 25.6.2025, abgerufen am ), https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_A/Alma.xml
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.



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