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Bernstein, Bernstein, true Leonard
* 1918-08-2525.8.1918 Lawrence, Mass./USA,1990-10-1414.10.1990 New York. Dirigent, Pianist, Komponist. Hatte enge Kontakte zu Österreich: 1948 erstmals im Wiener Konzerthaus, 1959 bei den Salzburger Festspielen, seit 1966 Auftritte mit den Wiener Philharmonikern und an der Wiener Staatsoper (Falstaff, Der Rosenkavalier, Fidelio); er nannte den Wiener Jeunesse-Chor seinen Lieblingschor, mit ihm zahlreiche gemeinsame Konzerte und Tourneen. Großen Erfolg hatte B. als Vertreter der amerikanischen Musik mit seinem Musical West Side Story auch in der Volksoper Wien (deutschsprachige EA 1968, produziert von M. Prawy). B. war einer der international bekanntesten und vielseitigsten Musiker des 20. Jh.s.
Gedenkstätten
L.-B.-Straße (Wien XXII).
Ehrungen
Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde Wien und der Wiener Konzerthaus-Gesellschaft; Ehrenring 1982; Ehrenbürger der Stadt Wien 1987.
Werke
Bühnenwerke (auch in Österreich aufgeführt: u. a. Trouble in Tahiti, Candide, A Quiet Place, Mass); Ballett- und Bühnenmusik; Chöre und Lieder; Orchester- und Kammermusik.
Schriften
Ein Leben für die Musik 1993 (gem. m. E. Castiglione); Konzert für junge Leute 1999.
Literatur
U. Magnes, L. B. und sein Bezug zu Österreich 1997; Hellsberg 1992; H. Burton, L. B. 1994; P. Gradenwitz, L. B. 1995; NGroveD 3 (2001); MGG 2 (1999); MGÖ 3 (1995); Czeike 1 (1992).

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Bernstein, Leonard‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 18.2.2002]


GND
Bernstein,
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