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BordoniBordonitrue (-Hasse), Faustina
* 1697-03-3030.3.1697 Venedig, 1781-11-044.11.1781 Venedig. Sängerin. 1716 Debüt in Venedig, an verschiedenen „italienischen“ Bühnen in München, gastierte 1725–26 in Wien (in Opern von A. Caldara und J. J. Fux) und 1725 in Salzburg, 1726 von G. F. Händel an die italienische Oper in London geholt. B. heiratete 1730 den deutschen Komponisten J. A. Hasse, wurde die ideale Interpretin seiner Werke und ging mit ihm an die Dresdner Hofoper (1733/34–63). Bis 1773 lebte das Ehepaar in Wien im Umkreis des kaiserlichen Hofes. F. B. sang 1764 bei den Krönungsfeierlichkeiten Josephs II. in Wien und traf hier 1772 den englischen Musikschriftsteller Charles Burney; verbrachte ihr weiteres Leben in Venedig. B. galt als bedeutendste Sängerin der 1. Hälfte des 18. Jh.s.
Literatur
MGG 3 (2000); NGroveD 3 (2001); K-R 1997; MGÖ 2 (1995); M. Högg, Die Gesangskunst der F. Hasse, Diss. Wien 1931; C. Mennicke, Hasse und die Brüder Graun als Symphoniker 1906; S. Woyke in Göttinger Händel-Beitr. 7 (1998).

Autor(en)
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Bordoni (-Hasse), Faustina‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 18/02/2002]

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