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Borrini Borrini true (Borini), Rainero
* --ca. 1658 Florenz/I, † 1724-01-2121.1.1724 Wien. Sänger (Bass). Bassist an der Wiener Hofkapelle vom 1.3.1682 bis zu seiner Pensionierung am 1.10.1711. Bevor er nach Wien kam, stand er in Diensten des Herzogs von Mantua. Er trat 1690 in Parma/I und 1697 in Bologna/I auf. 1698 sang er an S. Marco in Venedig. Er heiratete am 5.6.1704 an St. Stephan Maria Caterina Mattone (* ca. 1686 Tremezzo/Comosee/I, † nach 21.1.1724 Wien; Trauzeuge: M. A. Ziani). 1706–08 gehörte er zu den am meisten beschäftigten Opern- und Oratoriensängern am Wiener Hof; er sang u. a. auch in Julo Ascanio Rè d’Alba (1708) und Pulcheria von J. J. Fux.
Literatur
Walther 1732; Köchel 1869; L. v. Köchel, Johann Josef Fux 1872; R. Haas, Wiener Musiker vor und um Beethoven 1927, 6; EitnerQ 2 (1900); J. H. v. der Meer, Johann Joseph Fux als Opernkomponist 1 (1961); Knaus 1968; Knaus 1969a; Seifert 1985; R. Topka, Der Hofstaat Kaiser Karl VI., Diss. Wien 1954; Trauungsbuch der Pfarre St. Stephan (Wien I) 1704–07, fol. 25; WStLA (G. Gugitz, Auszüge aus dem TBP 18. Jh. [Archivbehelf]); Mitt. H. Seifert.

Autor(en)
Dagmar Glüxam
Empfohlene Zitierweise
Dagmar Glüxam, Art. „Borrini (Borini), Rainero‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 28/02/2020]