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Carmina Burana
Lieder der Hs. München, Bayerische Staatsbibliothek [D-MBs] Clm 4660/4660a; diese war zuletzt (bis 1803) im bayerischen Stift Benediktbeuren und ist um 1230 im „südlichen Grenzbereich des bayerischen Sprachgebiets“ entstanden. B. Bischoff hat auf Herkunft aus Seckau geschlossen, neuerdings denkt man eher an das Augustiner-Chorherrenstift Neustift bei Brixen. Sie enthält über 250 lateinische und auch deutsche (moralisch-satirische, Liebes-, Tanz-, Trink- u. Spiel-) Lieder sowie geistliche Spiele, z. T. neumiert (nur weniges übertragbar, Neumen). Allgemein bekannt wurde die Sammlung durch die Verwendung einiger Texte durch Carl Orff in seiner gleichnamigen Komposition (1935/36).
Literatur
A. Hilka/O. Schumann (Hg.), C. B. 1930–1970 [Vorwort von B. Bischoff]; G. Steer in Zs. für deutsches Altertum 112 (1983); [Faks.] Veröffentlichungen mittelalterlicher Musik-Hss. 9 (1967); W. Lipphardt in AfMw 12 (1955) u. E. Klemm (Hg.), [Fs.] H. Besseler 1962; C. Fischer et al., C. B. Zweisprachige Ausgabe 1974.

Autor(en)
Rudolf Flotzinger
Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Carmina Burana‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 18.2.2002]
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

MEDIEN
Parallelüberlieferung des Liedes Dulce solum in Hs. OÖ Landesbibliothek Linz 324, fol 83r, aus Garsten© OÖ Landesbibliothek, Linz


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