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Concilium musicum Wien
1982 von P. und Chr. Angerer gegründetes Ensemble (Leitung: P. und Chr. Angerer, Management: Chr. Angerer) mit dem Ziel, Werke des 18. Jh.s zur Aufführung zu bringen. In der Folge erweiterte das C. m. W. sein Repertoire ständig und mittlerweile umfasst (2008) es Musik des Barock bis hin zur Tanzmusik des 19. Jh.s. Das Ensemble, das auf Originalinstrumenten aus der Zeit vor und um 1800 spielt (Aufführungspraxis), bemüht sich um die Aufführung selten gespielter Werke der Wiener Klassiker und entdeckt heute vergessene Komponisten, oft unter dem Begriff „Kleinmeister“ subsumiert, neu. Das dabei verwendete, vorwiegend handschriftliche Notenmaterial stammt häufig aus Archiven von Klöstern und anderen Bibliotheken. Das C. m. W., das in den unterschiedlichsten Besetzungen auftritt, konzertiert im In- und Ausland, hinzu kommen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie zahlreiche Tonträgerproduktionen.
Ehrungen
Mozart-Interpretationspreis Flötenuhr für die GA der Kirchensonaten von W. A. Mozart von der Mozartgemeinde Wien (Mozartgemeinde) und der Stadt Wien.
Werke
CDs u. a. Geistliche Musik um 1750, Barockes Festkonzert Sonntagberg 2001, Neujahrskonzert der Briefmarke, Arno Raunig singt Kastratenarien, L’Armonica. Musik mit Glasharmonika, Klingende Schätze aus Schloss Rohrau, Musik aus dem Stiftsarchiv Göttweig, Musik bei den Fürsten Esterházy; CD und DVD 25 Jahre C. m. W. (2007); Einspielungen von Werken der Brüder Haydn, der Familie Mozart, G. J. Werners, J. A. Hasses.
Literatur
www.concilium.at (4/2008).

Autor(en)
Monika Kornberger
Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Art. „Concilium musicum Wien‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 21/05/2008]