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De Duc, De Duc, true Philippe (Filippo)
* --ca. 1550 Flandern, --nach 1586 (Ort?). Komponist. Kantoreiknabe am Hof Maximilians II.; ist 1567 als Empfänger von Gnadengeldern ausgewiesen. Mit 12.5.1568 wurde sein Abfertigungsgeld als Kapellknabe ausbezahlt. Lebte dann in Italien, wahrscheinlich in Padua. Sein Erstes Madrigalbuch (1586) widmete er den Söhnen des Schatzmeisters Erzhzg. Karls von Innerösterreich, Johann Jacob und Karl Kisl in Graz. 10 seiner Motetten fanden Aufnahme in P. Joanellus’ (P. Giovanelli) Novi thesauri musici (1568). 1577 erhielt D. 25 fl aus der Hofkassa für Messen, die er zu Ehren Kaiser Maximilians II. komponiert hatte. Sind D.s Kirchenmusikwerke ganz dem Stil der Vokalpholyphonie der Spätrenaissance verpflichtet, ist seinen weltlichen Werken der leichte, pseudo-dramatische Stil in Annäherung an Alessandro Striggio oder Orazio Vecchi zu Eigen.
Werke
Kirchenmusik, Messen, Motetten; Madrigale.
Literatur
NGroveD 7 (2001); EitnerQ 3 (1900); Pass 1980.

Autor(en)
Elisabeth Th. Hilscher
Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „De Duc, Philippe (Filippo)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 18/02/2002]