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Deinboek, Deinboek, true Heli (eig. Helmut)
* 1955-01-088.1.1955 Wien. Liedermacher, Gitarrist und Kabarettist. 1980 Debütalbum Krallelujah! mit Blues im Wiener Dialekt („Dialekt-Bluesler“), danach unzählige Live-Auftritte als Sänger und Kabarettist. Zusammenarbeit mit Drahdiwaberl. D. wird zu den Vertretern des Austro-Pop gezählt, geht durch seine von Rhythm & Blues beeinflusste Musik und seine Verehrung für Randy Newman (die CD Schuldig enthält ausschließlich Coverversionen von Songs des amerikanischen Vorbildes) allerdings eigene Wege abseits des „Mainstream“. Daneben eigene Kabarettprogramme (u. a. Schmähphisto). Anfang 2007 UA der Posse mit Gesang Schwindlig oder Die Lust auf mich. Nach rund 2.000 Auftritten nahm er am 27. Mai 2011 seinen Bühnenabschied.
Ehrungen
Nestroy-Ring der Stadt Wien 1992.
Werke
Oh wie schön; Süße Pensionistin; Der Mann, den die Mütter lieben; Söbstmöada Lied; Ned schlecht Blues; Meier. Zahlreiche Alben, darunter Hunger (1982); Achtung Diebe (1985); Nimm die Zukunft in die Hand (1987); Ärger als Deix (1991); Der Puls (1992); So wars ich schwörs (1994); Schuldig (1995); Wiener Sondermüll (1996); Dörti (1998).
Literatur
Lang 1986; E. Larkey, Pungent Sounds 1993; http://www.pielachtal.com/diavision/concert/deinboeck.htm (11/2001); http://www.sra.at (4/2011).www.wikipedia.org (4/2011); http://wien.orf.at/stories/517534/ (5/2011).

Autor(en)
Monika Kornberger
Georg Demcisin
Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger/Georg Demcisin, Art. „Deinboek, Heli (eig. Helmut)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 31/05/2011]