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Gribitz, Gribitz, true Franz Josef (Jo, Joe)
* 1894-10-022.10.1894 Wien, † 1969-03-1313.3.1969 Wien. Schriftsteller, Textdichter, Drehbuchautor. Bereits während seines Kriegseinsatzes im Ersten Weltkrieg schrieb er Chansons, die auch veröffentlicht wurden. Nach Kriegsende Redakteur der Muskete sowie später von Jugend- und Modezeitschriften. Trat zunächst in erster Linie als Texter von Schlagern und Wienerliedern, v. a. für H. Strecker, hervor. Für diesen schrieb er 1932 mit Mädel aus Wien sein erstes Operettenlibretto. Ab Ende der 1930er Jahre wandte er sich vor allem dem Verfassen von Lustspielen und Filmdrehbüchern zu, häufig gemeinsam mit seiner Frau Maria, die allerdings anonym blieb. 1956 Gründungsmitglied des VOET.
Werke
Operetten (Mädel aus Wien 1932 [M: H. Strecker], Eva im Abendkleid 1942 [M: N. Dostal)], Die Gräfin Soundso 1948 [M: G. Zelibor], Süße kleine Freundin 1949 [M: N. Dostal]); Schlager (Cäcilia [M: H. Strecker], Ball im Himmel [M: E. Arnold], Suleika [M: Victor Flemming]; Heute Nacht um acht beim Schottentor [M: H. Strecker], Ein Tango in einer Sommernacht [M: L. Riedinger]); Wienerlieder (Ja, ja, der Wein ist gut [M: H. Strecker], Ohne Wien kann i net sein [M: V. Flemming], In der Brigittenau, drunt am Kanal [M: H. Strecker]); über 20 Drehbücher (Wiener Mädeln 1945, Erzherzog Johanns große Liebe 1950, Die Dubarry 1951, Eine Reise ins Glück 1958); Lustspiele.
Literatur
R. Sieczynski, Wienerlied, Wiener Wein, Wiener Sprache 1947; Czeike 2 (1993); N. Dostal, Ans Ende deiner Träume kommst du nie 1982, 178; eigene Recherchen.

Autor(en)
Monika Kornberger
Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Art. „Gribitz, Franz Josef (Jo, Joe)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 29/11/2019]