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Haas, Haas, true Georg Friedrich
* 1953-08-1616.8.1953 Graz. Komponist. Aufgewachsen in Tschagguns/V, lebt derzeit (2017) in New York/USA. Ausbildung an den MHsch.n in Graz 1972–79 (u. a. bei Doris Wolf, I. Eröd und G. Neuwirth) und 1981–83 in Wien (bei F. Cerha), 1980, 1988 und 1990 Teilnahme an den Darmstädter Ferienkursen, 1991 an der Stage d’Informatique Musicale pour compositeurs am IRCAM in Paris. 1978–97 Lehrtätigkeit (u. a. Kontrapunkt, Komposition, Werkanalyse, Einführung in die mikrotonale Musik) an der Grazer Musikhochschule. 1999 „Next Generation“-Komponist bei den Salzburger Festspielen, 1999/2000 Stipendiat des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) in Berlin. 2002 nahm er seine Lehrtätigkeit wieder auf, seit 2003 a.o. Prof. Im August 2004 Dozent bei den Darmstädter Ferienkursen, 2005–13 Leiter einer Kompositionsklasse an der HSch. für Musik der MAkad. Basel. Ab Herbst 2007 zusätzlich Wiederaufnahme der Lehrtätigkeit in Graz. Seit 2013 Prof. für Komposition an der Columbia Univ. New York. H. ist Gründungsmitglied der Grazer Komponistenvereinigung die andere Saite. H., beeinflusst von J. M. Hauers Zwölftonspielen, „arbeitet mit expressiven Schichten“, die „gestisch-dynamische Ausbrüche“ wie „Stillstandsstrukturen beinhalten können“.
Ehrungen
Staatsstipendium für Komposition 1977; Förderungspreis der Stadt Graz 1977; Würdigungspreis des Wissenschaftsministeriums 1979; Stipendium der Salzburger Festspiele 1992/93; Sandoz-Preis 1992; Förderungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur 1995; Ernst Krenek-Preis der Stadt Wien 1998; Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Berlin 1999/2000; Preis der Stadt Wien (Kategorie Musik) 2004; Andrzej-Dobrowolski-Kompositionspreis 2004 der Steirischen Landesregierung; Großer Österreichischer Staatspreis 2006; Großer Musikpreis des Landes Salzburg 2012.
Werke
Opern (Adolf Wölfli 1981, Nacht 1998, Die schöne Wunde 2003, Melancholia 2008, Bluthaus 2011); Orchester-, Kammer- und Klaviermusik.
Schriften
Wissenschaftliche Aufsätze zu L. Nono, Ivan Wyschnegradsky, A. Hába und Pierre Boulez.
Literatur
NGroveD 11 (2001); KdG G/1992; MaÖ 1997; MGÖ 3 (1995); www.universaledition.com (Komponisten; 9/2007); www.derstandard.at (8/2012); http://de.wikipedia.org; http://www.universaledition.com (jeweils 11/2011); https://www.musik-akademie.ch/de/ueber-uns/geschichte/galerie.html (3/2017); http://www.kleinezeitung.at (3/2017); pers. Mitt. G. F. H.
Autor*innen
Uwe Harten
Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
8.3.2017
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten/Monika Kornberger, Art. „Haas, Georg Friedrich‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 8.3.2017, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d007
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

MEDIEN
© Universal Edition
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DOI
10.1553/0x0001d007
GND
Haas, Georg Friedrich: 120131196
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