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Haydn-Gesellschaften
Gesellschaften zur Pflege der Werke J. Haydns.

Haydn-Society, gegründet 1949 von H. C. Robbins Landon u. a. mit Sitz in Boston und Wien; die ursprünglichen Ziele: Förderung der Haydn-Forschung, Dokumentation von Haydns Musik auf Tonträgern und die Edition einer GA, wurden z. T. verwirklicht. Der wirtschaftliche Erlös aus den Schallplattenaufnahmen konnte die Finanzierung der GA nicht gewährleisten, die nach 4 Bänden 1952 abgebrochen werden musste. (Das Projekt wurde durch das Kölner Haydn-Institut wieder aufgenommen und durchgeführt.) Mit der Gründung der Gesellschaft verbindet sich der Beginn der modernen Haydn-Forschung.

Haydn-Stiftung: Die Internationale Joseph Haydn Privatstiftung Eisenstadt wurde 1993 auf Initiative der Burgenländischen Haydnfestspiele (Haydn-Festivals) zunächst als Verein gegründet, um den Erwerb von 34 Originalbriefen (Artaria-Briefe) Haydns zu sichern. Die Umwandlung des Vereins in eine Privatstiftung erfolgte 1995. Sitz der Haydnstiftung ist das 1997 restaurierte Nachbargebäude des Eisenstädter Haydn-Museums, die beide zu einem Haydn-Zentrum zusammengefasst sind. Aufgaben: Auf- und Ausbau der Haydnsammlungen im Burgenland, Förderung der Haydn-Forschung, Herausgabe von Publikationen und Veranstaltung von Haydn-Symposien usw.


Schriften
Eisenstädter Haydn-Berichte (Tutzing 2002ff).


Magyar Haydn-Társaság: Ungarische Haydn-Gesellschaft, Institution mit Sitz in Budapest zur Durchführung des Haydn-Festivals auf Schloss Eszterháza.


Literatur
div. Informationsmaterial der Ges.en.

Autor(en)
Gerhard J. Winkler †
Empfohlene Zitierweise
Gerhard J. Winkler †, Art. „Haydn-Gesellschaften‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 03/12/2002]