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Hochstetter, Hochstetter, true Armin Caspar
* 1899 -11-055.11.1899 Wien, 1978 -05-1313.5.1978 Bad Aussee/St. Komponist und Organist. Studierte in Wien u. a. Komposition bei J. Marx und Fr. Schmidt, Orgel bei Franz Schütz sowie Musikwissenschaft bei R. Lach und R. v. Ficker (1929 Dr. phil.). 1925/26 war er als Organist in Asch/Böhmen (Aš/CZ), 1930–37 als Lektor am Musikwissenschaftlichen Institut der Univ. Wien tätig. 1938 wurde H. zum Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft und Musikreferent im Kulturamt der Stadt Wien bestellt, Kriegsdienst und Gefangenschaft beendeten diese Karriere. H. lebte seit 1945 in Bad Aussee. Als Komponist war er von J. S. Bach und H. Schenker beeinflusst. H.s Nachlass befindet sich teils im Archiv der GdM, teils in der Musiksammlung der ÖNB.
Ehrungen
Joseph Marx-Musikpreis des Landes Steiermark 1953; Musikförderungspreis der Stadt Graz 1957.
Werke
Festlicher Ruf für Militär-Orch. 1942; Kantaten (Der Gefallene 1943, Morgengesang am Schöpfungsfest 1949 [T: Friedrich Gottlieb Klopstock], Hymnus auf die deutsche Sprache für Bariton und Orch. 1966 [T: Josef Weinheber]); Konzerte für V., Kl., Vc., 2 Vc., Cembalo; Kammermusik; Chöre, Lieder.
Schriften
Die Symmetrie im Aufbau der Orgelpräludien, Diss. Wien 1928.
Literatur
MaÖ 1997; StMl 1962–66 (mit WV); W. Szmolyan in ÖMZ 25/5 (1970), 635; A. Liess in Die Musik 32 (1939); ÖKB (Hg.), Orchesterkatalog zeitgenössischer österr. Komponisten 1976 (WV); F-A 1 (1974); MGÖ 3 (1995).

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Hochstetter, Armin Caspar‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]