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Hofmann, Hofmann, true Anton
* 1912 -09-1010.9.1912 Pfaffstätten/NÖ. * 2007 -07-1010.7.2007 Baden bei Wien/NÖ. Kapellmeister und Komponist. Erlernte schon in seiner Jugend mehrere Instrumente (Geige, Klavier, Flügelhorn, Xylophon) und wirkte zuerst in der Blasmusikkapelle von Pfaffstätten und dem Badener Kurorchester mit bzw. trat als Xylophon-Solist auf. 1931 gründete H. ein Salonorchester. 1935 legte er eine „Kapellmeister-Prüfung“ bei E. Pfleger ab. Ab 1934 (bis 1999) leitete er als Kapellmeister die Trachtenkapelle Pfaffstätten, diente in der Zeit des Zweiten Weltkrieges u. a. als Militärmusiker und war 1973–82 Bezirkskapellmeister des Bezirkes Baden. Lange Jahre wirkte H. auch im Kirchenchor seiner Heimatgemeinde mit und war 1957– 2005 Regens chori. Ab 1937 sind eigene Werke von H. bekannt, v. a. Blasmusik und Tänze, zahlreiche Bearbeitungen entstanden u. a. in Zusammenarbeit mit dem Verlag Kliment.
Gedenkstätten
A. H.-Gasse (Pfaffstätten); Musikverein „A. H.“ Pfaffstätten.
Werke
P: Ehrenzeichen vom hl. Stephanus in Bronze der Erzdiözese Wien; Ritter des päpstlichen Silvester-Ordens; Goldener Ehrenring der Marktgemeinde Pfaffstätten; Ehrenbürger von Pfaffstätten; Ehrenkpm. des Musikvereins „A. H.“ Pfaffstätten; Auszeichnungen des Niederösterreichischen Blasmusikverbandes.
Werke
Heil Pfaffstätten, Mondflug, Gute Freunde, Pfaffstättner Feuerwehrmarsch, Keine Zeit, Im Haselgraben, Notenblätter, Beim Busserlwirt, Faschingsparade, In der Einöd.
Literatur
Lang 1986; M. Moschner/H. Teufert (Hg.), Die Komponisten des Industrieviertels 1996 [mit WV]; F. Anzenberger/W. Schwanzer, Blasmusikkomponisten aus Niederösterreich Innsbruck,  (Gert). 429ff..Ammann Graz,  1-7,  Prag,  Kassel, in Aderhold in: Werner (Michael).  Litschauer/Walburga Kube Salzburg, 1971/72 55.Internationale Stiftung Mozarteum  Linz,  14/1 und 14/2,  völlig neu bearbeitete Auflage/ Berlin, in Stammler in: Wolfgang (Kurt).  Ruh Wien, in Grasberger in: Renate (Erich Wolfgang Anton Bruckner Dokumente und Studien).  PartschJournal of Musicological Research. Aufl. 2-3 133–145. Atzenbrugg,  Stuttgart, in Hermand in: Jost (Reinhold).  Grimm Prag,  Wien, 58 Musical Quarterly. Aufl. 349–364. 43, 281.39 Singende Kirche. Aufl. 127–132. New York,  (Murray). Current Musicology. Aufl. 37-38 75–88.Dineen28 Musikforschung. Aufl. 153–156. 15,  Berlin, in Müller in: Gerhard (Gerhard Theologische Realenzyklopädie).  770–778KrauseWien Innsbruck,  Tutzing,  (Hubert). 335ff..Unverricht Graz,  Die Wiener Schule und die Alte Musik,  Wien, in Muxeneder in: Therese (Eike Journal of the Arnold Schönberg Center 15).  247–259Feß Berlin,  (Werner). 54 Schuder 2012; www.mvpfaffstaetten.at/html/zum_gedenken.html (6/2016); www.vp-pfaffstaetten.at (6/2016).
Autor*innen
Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
25.7.2016
Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Hofmann, Anton‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 25.7.2016, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d1cd
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.


DOI
10.1553/0x0001d1cd
GND
Hofmann, Anton: 119112035
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