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Holenia, Holenia, true Hanns (eig. Johann Baptist Emil Othmar)
* 1890-07-055.7.1890 Graz, † 1972-11-088.11.1972 Graz. Komponist. 1908–12 Unterricht an der MSch. des Musikvereins für Steiermark in Graz; Philosophiestudium an der Univ.; 1913/14 Unterricht bei E. N. v. Reznicek in Berlin; nach dem Ersten Weltkrieg Beamter der Landesregierung in Graz, 1922–32 Kapellmeister in St. Gallen/CH und Zürich. Lebte danach in Graz, unterrichtete 1940–45 Instrumentationslehre an der Grazer Hsch. für Musikerziehung. H.s Kompositionen sind der Nachromantik und dem Impressionismus verhaftet.
Gedenkstätten
Gedenktafel am Haus Klosterwiesgasse 3, Graz (s. Abb.).
Ehrungen
Großer Österreichischer Staatspreis für Musik 1937; Joseph Marx-Musikpreis des Landes Steiermark 1954; Ehrenring der Stadt Graz 1964; Prof.-Titel 1959.
Werke
Opern (Viola, Der Schelm von Bergen, Sommerlegende, Tiroler Ballade, Gratz 1809, Sulangi); Orchesterwerke (Klavierkonzert, Symphonie für Org. u. Orch., Adagio für Orch., Gamelan Javana aus der Oper Sulangi); Kammermusik; Klavier- und Chorwerke (Oratorium Europa vacata).
Literatur
MGG 6 (1957) u. 16 (1979); StMl 1962–66; Riemann 1972; W. Suppan, H. H. Eine Würdigung seines Lebens und Schaffens 1960; H. Lohberger in Bll. für Heimatkunde 47 (1973).

Autor(en)
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Holenia, Hanns (eig. Johann Baptist Emil Othmar)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]