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Hubad, Hubad, true Matej
* 1866 -08-2828.8.1866 Povodje pri Skaručni/SLO, 1937 -05-022.5.1937 Laibach (Ljubljana). Dirigent und Musikpädagoge. 1887–98 studierte er am Konservatorium in Wien Gesang und theoretische Fächer (Harmonie und Kontrapunkt bei A. Bruckner). Noch vor Abschluss des Studiums übernahm er 1891 die Leitung des Chores der Glasbena matica in Laibach und begann an der Schule dieser Anstalt auch zu unterrichten. Unter seiner Leitung gewann der Chor künstlerisches Profil und konnte auch bei Aufführungen einer Reihe von großen vokal-instrumentalen Werken mitwirken. Das Niveau der slowenischen Chöre aus der Zeit des „Volkserwachens“ wurde so deutlich gehoben. Er war Direktor des 1919 gegründeten Vereinskonservatoriums, der ersten höheren Musikschule in Slowenien, als Gesangspädagoge erzog er eine Reihe anerkannter slowenischer Konzert- und Opernsänger. Er übernahm auch die Editionen der Glasbena matica und war einige Jahre Intendant der Laibacher Oper (1923–27). Sein kompositorisches Wirken beschränkt sich auf Harmonisierungen von einstimmigen Weisen, Volksliedern, älteren geistlichen Liedern und Bearbeitungen bekannter Weisen anderer Komponisten.
Ehrungen
Ehrenmitglied der Jugoslawischen Akademie der Wissenschaften und Künste 1919.
Werke
Slovenske narodne pesmi 1894; Slovenske duhovne pesmi iz 16. in 17. stoletja in Slovenske narodne pesmi 1900; Zborovske skladbe: ljudske pesmi, posvetne pesmi, duhovne pesmi 1998.
Literatur
Slovenski biografski leksikon 1 (1925–32); D. Cvetko, Zgodovina glasbene umetnosti na Slovenskem 3 (1960); C. Budkovič in Kronika 36 (1988); Enc. Slov. 4 (1990).

Autor(en)
Alenka Bagarič
Empfohlene Zitierweise
Alenka Bagarič, Art. „Hubad, Matej‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]