
Legrath,
Michael
* ?,
† nach 1801 Brünn?/Mähren (Brno/CZ).
Musiker (Violinist?).
L. wurde von Ludwig Graf v. Erdödy nach 1783 wahrscheinlich aus dem aufgelösten Pressburger Orchester des Primas von Ungarn, Kardinal Joseph Fürst v. Batthyány, als Musiker für seine Hofkapelle in Eberau und auf Schloss Kohfidisch im heutigen Burgenland verpflichtet. Am 26.11.1793 wurde seine Tochter Theresia Johanna an St. Ulrich (Wien VII) getauft. Eine weitere Tochter, Amalia (* ca. 1801), verstarb am 18.1.1820 im Alter von 18 Jahren in Brünn. Vermutlich war L. damals ebenfalls in Brünn ansässig.
Literatur
H. Seifert in StMw 44 (1995); MGÖ 2 (1995); Brünner Ztg. 23.1.1820, 6; Taufbuch der Pfarre St. Ulrich 1792–99, fol. 125.
H. Seifert in StMw 44 (1995); MGÖ 2 (1995); Brünner Ztg. 23.1.1820, 6; Taufbuch der Pfarre St. Ulrich 1792–99, fol. 125.
Autor*innen
Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
16.6.2025
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl,
Art. „Legrath, Michael“,
in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung:
16.6.2025, abgerufen am ),
https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d72c
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