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Luca, Luca, true Dia
* 1912 -04-1313.4.1912 Karánsebes/Siebenbürgen (Caransebes/RO), † 1975 -08-1414.8.1975 Wien. Tänzerin, Choreographin, Ballettmeisterin und Pädagogin. Studierte in Wien modernen Tanz an der Schule ihrer Mutter, Ballett bei C. Godlweski und Toni Birkmeyer, außerdem bei G. Wiesenthal und H. Kreutzberg. Als Tänzerin war sie Mitglied des Toni-Birkmeyer-Balletts, 1938–42 an der Volksoper Wien, wo sie bereits von 1939 an mit choreographischen Aufgaben betraut wurde. 1942–44 war sie Ballettmeisterin in Brünn. 1947 gründete sie das D.-L.-Ballett, das in der Folge vorwiegend in Produktionen des Wiener Bürgertheaters, Stadttheaters und Raimundtheaters auftrat. 1955–73 war sie Ballettmeisterin an der Volksoper. L.s auch international gefeierter „Volksopern-Ballettstil“, der insbesondere in Choreographien für Operetten zur Geltung kam, knüpfte an G. Wiesenthal an. Sie arbeitete auch für Spielfilm und Fernsehen, für die Bregenzer und Salzburger Festspiele sowie für Produktionen im Ausland. Internationalen Ruf erlangte sie durch Tanzeinlagen für die Fernsehübertragungen der Neujahrskonzerte 1961–72. Sie unterhielt eine eigene Schule und war mit dem Tänzer Hubert Hendrik verheiratet.

L. choreographierte eigene Fassungen von Balletten des Standardrepertoires (etwa: Der Zauberladen, erstmals 1940) sowie UA.en wie Daphnis und Chloe (M: André Grêtry/K. Hudez, 1940), Wiener Ringelspiel (M: Strauß-Dynastie/A. Paulik, 1959), Der Weg (ohne Musik, 1961) und Teenager (M: E. Halletz, 1961).


Literatur
G. Schüller/A. Oberzaucher in Tanzbll. 1/7–10 (1977).

Autor(en)
Gunhild Oberzaucher-Schüller
Empfohlene Zitierweise
Gunhild Oberzaucher-Schüller, Art. „Luca, Dia‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 14.3.2004]
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.


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