
Luksch,
Familie
Georg:
* 8.8.1921 Wien,
† 17.1.1996 Wien.
Komponist und Kapellmeister.
Lernte mit sechs Jahren Gitarre, dann Klarinette und Saxophon. Mit 14 Jahren spielte er Es-Klarinette in einer Blasmusikkapelle in Döbling (Wien XIX) und begann bereits zu komponieren. Er erhielt privaten Musikunterricht, ging mit 17 Jahren zum Militär und studierte am Konservatorium Oboe. Später wurde L. Erster Oboist und Musikmeister-Stellvertreter. Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete er die Musikkapelle der Wiener Verkehrsbetriebe und 25 Jahre lang eine eigene Kapelle. Daneben spielte er als Gitarrist Schrammel-Musik. Seit den 1960er Jahren hatte er die musikalische Leitung des Neuen Pratervarietés (vormals Varieté Leicht) inne.
Werke
Tanzmusik (Märsche, Polkas, Walzer, Laß das sein); Wienerlieder (Hollodero, heut san ma do; Bei meiner Tauf haben d’Schrammeln gspielt); Konzertstücke (Warschauer Nächte f. Kl. u. Orch.); Lieder (A klaner Strawanzer).
Tanzmusik (Märsche, Polkas, Walzer, Laß das sein); Wienerlieder (Hollodero, heut san ma do; Bei meiner Tauf haben d’Schrammeln gspielt); Konzertstücke (Warschauer Nächte f. Kl. u. Orch.); Lieder (A klaner Strawanzer).
Sein Sohn
Rudi (eig. Rudolf Franz): * 28.9.1943 Wien, † 18.5.2020 Wien? [begr. Wien]. Komponist und Texter. Lernte mit sechs Jahren Klavier, später Akkordeon und Trompete. Kaufmännische Ausbildung und Tätigkeit in einem Textilbetrieb. Daneben spielte und sang er in der Tanzkapelle seines Vaters. Gründete die Band The Shakers, mit der er national und international auftrat. Nach deren Auflösung spielte er im Hubert-Grünauer-Sextett. Während des Militärdienstes in Baden bei Wien kam er mit dem Wienerlied in Kontakt und blieb dabei. 1964 schrieb er seine ersten Wienerlieder und gründete das Duo Die 2 Strawanzer mit Rudy Bauer (1968 Gastvertrag in München). Ab 1980 trat er im R.-L.-Trio auf. Zusammenarbeit u. a. mit A. Stassler.
Ehrungen
3. Preis beim Wienerlieder-Wettbewerb Volkshochschule Ottakring (Wien XVI) 1970; Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien 1999; Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich 2006.
3. Preis beim Wienerlieder-Wettbewerb Volkshochschule Ottakring (Wien XVI) 1970; Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien 1999; Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich 2006.
Werke
über 600 Wienerlieder (Der alte Werkelmann; Sperrstund’; Mei’ Batterie is leer; A Herz, a Gmüat, an Sinn).
über 600 Wienerlieder (Der alte Werkelmann; Sperrstund’; Mei’ Batterie is leer; A Herz, a Gmüat, an Sinn).
Literatur
Lang 1986; Hauenstein 1979; Der liebe Augustin 8/30 (Jänner-März 2000), [1]f, 8https://oesterreichwiki.org (8/2025); www.friedhoefewien.at.
Lang 1986; Hauenstein 1979; Der liebe Augustin 8/30 (Jänner-März 2000), [1]f, 8https://oesterreichwiki.org (8/2025); www.friedhoefewien.at.
Autor*innen
Alexander Rausch
Monika Kornberger
Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
4.8.2025
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch/Monika Kornberger,
Art. „Luksch, Familie“,
in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung:
4.8.2025, abgerufen am ),
https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d824
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