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Michl, Michl, true Artur
* 1897 -01-1818.1.1897 Graz, † 1965 -06-088.6.1965 Graz. Komponist, Geiger, Musikpädagoge. Wurde 1908–17 am Konservatorium des Steiermärkischen Musikvereins ausgebildet (Violine, Klavier, Orgel, Komposition [bei R. v. Mojsisovics]). Dort übernahm er 1918 die Violin- und Orgelklasse. Nach Reisen (Holland, Deutschland) wurde er 1920 1. Konzertmeister der Grazer Oper. Daneben unterrichtete er Violine und Orgel am Konservatorium und musizierte u. a. mit Clemens Krauss. M. trat als Solist auf und spielte in den 1920/30er Jahren im M.-Quartett (mit G. Eisel) und im Kroemer-Trio (Aufführungen moderner und auch steirischer Komponisten). 1925 Studienaufenthalt in Rom. 1928–34 war er Präsident des Steirischen Tonkünstlerbundes. 1938–45 leitete M. die Orchesterschule an der Hsch. für Musikerziehung in Graz.
Gedenkstätten
A.-M.-Gasse (Graz VIII).
Ehrungen
Österr. Staatspreis 1951; Prof.-Titel 1958; Ehrenmitglied des Steirischen Tonkünstlerbundes 1962.
Werke
Opern (Komödie Das Gespenst von Canterville [T: Oscar Wilde] op. 23); Ein weltliches Oratorium, Weihnachtskantate, Messen, Chorwerke; Kammermusik (Streichquartette); Konzerte f. V. u. Kl.; (Orch.-)Lieder; Werke f. Org.
Schriften
Mithg. der Ausg. Musik aus der Steiermark 1959–65.
Literatur
StMl 1962–66; Riemann 1961 u. 1975; [Kat.] Musik i. d. St. 1980; F-A 1936 u. 2 (1978); MGÖ 3 (1995).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Michl, Artur‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]