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Nedbal, Nedbal, true Manfred Josef Maria
* 1902 -10-2020.10.1902 Wien, 1977 -02-077.2.1977 Baden bei Wien/NÖ. Komponist. Studierte in Wien Medizin (Dr. med. 1928), Violoncello bei Josef Hasa und Komposition bei E. Kanitz sowie 1938/39 Musikwissenschaft an der Univ. 1937–39 Violoncellist im Kärntner Landessymphonieorchester und Kritiker beim Kärntner Tagblatt. Seitdem war er freiberuflich tätig. Seit 1963 Vorsitzender der Kultursektion der Österreichisch-tschechischen Gesellschaft. N. war Gründungsmitglied und Mitarbeiter des von einem Kreis um A. Schönberg ins Leben gerufenen Vereins für musikalische Privataufführungen, wurde zwar von den dort gespielten Werken beeinflusst, hat aber nie in Zwölftontechnik komponiert, bediente sich jedoch polytonaler und freitonaler Gestaltung mit expressiver Melodik und chromatischen Begleitmustern.
Ehrungen
Kammermusikpreis der IGNM 1949; Chorpreis der Stadt Wien 1952; Förderungsstipendium des Unterrichtsministeriums 1954; tschechische Auszeichnungen; Prof.-Titel 1965.
Werke
Weltliche Oratorien (Der Werbegesang 1958, Campanellas Sonnengesang 1966); Orchestermusik; Kammermusik; Chöre u. Lieder.
Literatur
Goertz 1979 [mit WV]; Riemann 1975; Kürschner 1954; MGÖ 3 (1995); Slg. Moißl.

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Nedbal, Manfred Josef Maria‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]