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Neumann, Neumann, true Helmut
* 1938 -05-2525.5.1938 Wien. Komponist, Beamter, Musikpädagoge, Violoncellist. Erhielt Unterricht in Klavier, Tonsatz und Violoncello im Stift Schlierbach/OÖ. Studierte 1953/54 am Bruckner-Konservatorium Linz, 1954–57 am Mozarteum Salzburg und 1958–62 an der Wiener MHsch. Bei J. Sengstschmid nahm er Unterricht in Klangreihenkomposition. Später studierte er in Wien Germanistik und Musikwissenschaft sowie Harmonikale Grundlagenforschung (Sponsion 1986). 1959/60 war N. Cellist im Nationalen Isländischen Symphonieorchester, 1961/62 im Innsbrucker Städtischen Orchester, 1962–64 im Isländischen Rundfunksymphonieorchester. Nach Verletzung der linken Hand musste er verschiedene andere Berufe ausüben, bevor er 1976 Beamter wurde. 1980–83 war N. als Direktor des Franz-Schubert-Konservatoriums sowie als Lehrer tätig. Seit 1993 Abteilungsleiter im Bundesministerium für Unterricht und Kunst.
Ehrungen
Ritterkreuz u. Großritterkreuz des Falkenordens der Republik Island 1986 u. 1996; Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 1990; Förderungspreis des Landes Niederösterreich 1994; Prof.-Titel 1996.
Werke
Oper Die Leute auf Borg 1981; Konzerte, Symphonie, Klavier- u. Kammermusik; Lieder(zyklen).
Schriften
(Hg.), [Kat.] Island und das nördliche Eismeer 1984; (Hg.), Österreichs Beitrag zur Island-Forschung 1986; Die harmonikalen Grundlagen des Violoncellospiels, Dipl.arb. Wien 1986
Literatur
MaÖ 1997 [mit WV]; Who is who in Öst. 1997; Goertz 1994; MGÖ 3 (1995).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Neumann, Helmut‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]