Logo ACDH-CH
OeML Schriftzug
Logo OeML
Logo Verlag

Pergen, Pergen, Johann Baptist (seit 1699 Graf): Familie von
Johann Baptist (seit 1699 Graf): * 1656 -01-1313.1.1656 Wien?, 1742 -01-1919.1.1742 Aspang/NÖ. Beamter, dilettierender Musiker. Er wirkte, wie sein Sohn Ferdinand als zweiter Cymbalist, 1724 als Violoncellist (und vielleicht auch seine Nichte Josefa v. Berg[en] als Sängerin) in der denkwürdigen Aufführung der Oper Euristeo von A. Caldara mit, „deren Gesangs- und Instrumentalparte so wie die Tänze ausschließlich von Herren und Damen des höchsten Adels mit dem Kaiser [Karl VI.] als Dirigenten“ ausgeführt wurden. Sein Sohn

Johann Ferdinand Wilhelm Reichsgraf von: * 3.2.1684 Wien?, † 9.10.1766 Wien. Beamter, dilettierender Musiker. Geheimrat und Reichs-Vizepräsident der niederösterreichischen Regierung in Justizsachen, Begründer der Nebenlinie von Seebenstein/NÖ. Er wird nach A. Koczirz als Komponist von drei in der Lautentabulatur ÖNB S. m. 1078, die offenbar aus der höfischen Sphäre stammt, unter „comte bergen“ überlieferten Suiten vermutet. Es könnte jedoch auch bereits sein Vater in Erwägung gezogen werden.


Schriften
W: 3 Lauten-Partiten in S. m. 1078 (NA der Suite F-Dur in A. Koczirz, Erbe dt. Musik II/1 [1942]).
Literatur
Wurzbach 22 (1870); E. Maier in TMA 8 (1974); L. R. v. Köchel, Johann Josef Fux 1872; Wienerisches Diarium 24.1.1742, 80 (J. B. v. P.); WStLA (Portheim-Kat.).

Autor(en)
Rudolf Flotzinger
Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Pergen, Familie von‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 15.5.2005]