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Rättig, Rättig, true Theodor Heinrich Arthur
* 1841-06-2828.6.1841 Gumbinnen/Ostpreußen (Gussew/RUS), † 1912 -07-055.7.1912 Heiligeneich/NÖ. Musikverleger. Wurde Beamter und nebenberuflich Musiker. Als Chorleiter einer Liedertafel (Männergesang) in Rostock/D kam er um 1870 nach Wien, wo er als Bankbeamter arbeitete. Er wurde Mitglied des Wiener Akademischen Wagner-Vereins . 1877 übernahm er die Schlesingersche Buch- und Musikalienhandlung und arbeitete bis 1880 mit einem Kompagnon, Rudolf Bussjäger. 1879 verlegte er A. Bruckners 3. Symphonie (im Verlag „A. Bösendorfer‘s Musikalien-Handlung und Leihinstitut Bußjäger & Rättig“). Nach der Fusion mit A. Bösendorfer und Emil Wetzler (Julius Engelmann) brachte R. noch acht weitere Vokalwerke Bruckners heraus (u. a. 1885 das Te Deum). 1897 war er Gründungsmitglied der AKM (Autoren, Komponisten, Musikverleger). Seine Firma hatte dann den Sitz in Leipzig/D und wurde 1910 von Robert Lienau (Schlesinger) übernommen.
Literatur
H. Rättig in A. Werner (Hg.), Gedanke und Tat. Zs. f. Freischaffende 1 (1956); F. Scheder, Anton Bruckner Chronologie 1996; BrucknerH 1996 [Verlage, mit Foto]; A. Weinmann in F. Grasberger (Hg.), [Fs.] L. Nowak 1964; NGroveD 20 (2001); F-A 1936; Die Presse 19.11.1879, 1; Dt. Volksbl. 9.7.1912, 6; NFP 9.10.1877, Morgenbl., 8, 9.7.1912, Morgenbl., 6; Sterbebuch der Pfarre Heiligeneich 1881–1931, fol. 179.

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Rättig, Theodor Heinrich Arthur‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 03/04/2017]


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