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Regenbogen
Vierköpfige Schlagerband aus der Steiermark. Gegründet 1971 von den beiden jüngeren Brüdern B. (Keyboards) und W. Reischl (E-Bass) quasi als buntes Gegenstück (mit farbenfroher Kleidung) zu den von den älteren Brüdern ins Leben gerufenen White Stars. Zu den weiteren Gründungsmitgliedern zählten Johann Tieber (Gitarre) und Gottfried Csontala (Schlagzeug). Erster Auftritt am 18.4.1971 in St. Kathrein am Offenegg/St, danach in Tanzlokalen in Graz, Lannach/St und Gratwein/St. Ab März 1972 spielte R. sieben Jahre lang an den Wochenenden als Hausband in einem Tanzlokal in Muttendorf/St. 1973 verließ Csontala die Band, wurde kurzfristig durch Wolfgang Steinwidder und ab 1974 durch Walter Kelz ersetzt. 1975 gelang R. ein Radiohit mit I bin a Steirer, drei Jahre später erschien das erste Album. Ihr großer Hit Franz, fahr net nach San Francisco von 1985, das mit dem Original Zangtaler Quintett aufgenommen wurde, etablierte sich zu einem Klassiker des volkstümlichen Schlagers. Im selben Jahr folgte ein erneuter Besetzungswechsel, Werner Höflechner kam für W. Reischl und Gotthelf Orthacker für W. Kelz. 1992 verließ auch J. Tieber die Band, für ihn kam Peter Erregger, aber es gelang nicht mehr, an die alten Erfolge anzuschließen. 1994 löste sich R. auf.
Werke
Album Holt’s doch die Feuerwehr 1992.
Literatur
Robin 1999; www.whitestars.at/regenbogen (4/2021); https://de.wikipedia.org (4/2021).

Autor(en)
Sonja Oswald
Monika Kornberger
Empfohlene Zitierweise
Sonja Oswald/Monika Kornberger, Art. „Regenbogen‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 11.10.2021]