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Reuschel, Reuschel, true Curt
* 1884 -04-2020.4.1884 Altwasser-Waldenburg/Schlesien (Watbrzych/PL), 1971 -04-1717.4.1971 Wien. Chorleiter, Kapellmeister, Komponist. Sohn des Musikalienhändlers Hermann R. (* 7.12.1857 [Ort?], † ?), absolvierte die Lehrerbildungsanstalt in Schweidnitz (Świdnica/PL) und betrieb musikalische Studien in Waldenburg (1900/01) sowie an den Konservatorien in Breslau (Wrocław/PL; 1901/02) und Dresden/D (1903/04). Zunächst Korrepetitor am Hoftheater in Kassel/D, 1906 Dirigent des MGV.s und des evangelischen Kirchenchores in Pabianitz (Pabianice/PL) und 1906–11 Kirchenmusikdirektor an St. Trinitatis in Lodz (Łódź/PL). 1911–14 Musikdirektor in Warnsdorf (Varnsdorf/CZ), 1914–16 Organist an der Kreuzkirche in Görlitz/D und 1916–18 Kapellmeister des deutschen Theaters in Lille/F; 1918 Gründung des Philharmonischen Orchesters in Warnsdorf. Seine weitere Tätigkeit als Theaterkapellmeister führte ihn nach Kassel/D und Berlin (1918–20), Konzertreisen durch ganz Europa. Ab 1933 lebte er als freischaffender Komponist in Wien.
Ehrungen
Prof.-Titel 1966; Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 1970; 3 Förderungspreise.
Werke
2 Messen, Kantaten, Chorwerke (Das Lied von der Wachau), Orchesterlieder, Suiten, Tänze.
Literatur
SchlMl 2001; F. J. Ewens, Lex. des dt. Chorwesens 1954; Müller-Asow 1929; Lang 1986; Ulrich 1997; Slg. Moißl.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Reuschel, Curt‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]