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Rhythmische Sieben, Die
Jazzcombo. Gegründet 1946 in Salzburg auf Initiative von M. Geppert (Schlagzeug) gemeinsam mit R. Priessnitz (Trompete) und F. Gallosch (Posaune). Mit O. Barry (Klavier), M. Lehner (Bass), W. Horn (Tenorsaxophon) und J. Haas (Gitarre) erfolgte der erste Auftritt im Juni 1946 in einem Salzburger US-Club. Die Arrangements besorgten zunächst Priessnitz, bald auch Geppert. 1947 kam W. Kollarz (Klarinette und Piano) zur Band, die nunmehr aus acht Mitgliedern bestand. Es folgten Auftritte im Sender Rot-Weiß-Rot, wo sie bald in verschiedenen Sendungen zum Einsatz kamen. 1947 erste Plattenaufnahmen für Elite, im Dezember Auftritt im Wiener Konzerthaus mit M. von Schmedes, Mimi Shorp und H. Conrads. Längere Engagements in Bern 1948, im Volksgarten Wien und im Maxim in Wien 1949 und 1950. 1949/50 weitere Plattenaufnahmen, u. a. gemeinsam mit den Sängern R. Gallos, Rudi Kampersky, W. Hagara. Im März 1950 löste sich die Band zum ersten Mal auf, für ein längerfristiges Engagement in Salzburg folgte im Oktober 1950 die Reunion. Anfang Jänner 1952 erneute Auflösung sowie nochmalige Reunion für ein Engagement in Velden/K, allerdings ohne Priessnitz. Am 31. August 1952 letzter Auftritt in Velden, danach löste sich die Band, die als eine der wichtigsten österreichischen Jazzcombos der Nachkriegszeit gilt, endgültig auf.
Werke
Schallplattenaufnahmen für Elite und His Masters Voice.
Literatur
K. Loibl, Musikalische Künstler von gestern und vorgestern, o. J., mschr. (Wienbibliothek); Kraner/Schulz 1972, 15 u. 73; K. Schulz, Jazz in Österreich 1920–1960, 2003, 61; Die Musikwelt 1/20/21 (1949); eigene Recherchen.

Autor(en)
Monika Kornberger
Reinhold Westphal
Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger/Reinhold Westphal, Art. „Rhythmische Sieben, Die‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 15.1.2014]
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.



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