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Salamon, Salamon, true Johann (János)
* 1853-05-1616.5.1853 Klausenburg, Siebenbürgen/Ungarn (Cluj/RO), † --1941 (Ort?). Violinist und Komponist. Studierte 1863–66 am Budapester Konservatorium und wurde 1872 Orchesterdirektor und Violinsolist am Theater seiner Heimatstadt. 1878 wechselte er nach Arad/RO, 1880 kam er als Dirigent und Solist nach Wien, wo er 1880–82 bei J. Hellmesberger d. J. am Konservatorium der GdM weitere Studien betrieb. Daneben Orchesterdirektor am Theater in der Josefstadt, am Ring-Theater (1881) und am Hofburgtheater. 1882–84 und 1886–1912 war er Mitglied der Wiener Philharmoniker. Ab 1890 unterrichtete S. auch als Violinlehrer am Theresianum. 1902/03 erschienen einige Werke bei Eberle. 1912 dürfte er Wien verlassen haben.
Ehrungen
1. Preis und silberne Gesellschaftsmedaille der GdM 1882.
Werke
Märsche (Eljen a király, Vom Manöver, Durch Nord Amerika), Tanzmusik f. Kl. (Annahof-Walzer [s. Abb.], Helene. Polka Mazur).
Literatur
Kosel 1902; Eisenberg 1893; Ch. Merlin, Die Wr. Philharmoniker 2 (2017), 141; [Fs.] Wr. Philharmoniker 1842–1942, 1942, 118; W. Beetz, Das Wr. Opernhaus 1949, 91; eigene Recherchen (Jahresberichte des Konservatoriums; WStLA); Mitt. Walter Schwanzer (5/2021).

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Salamon, Johann (János)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 11.10.2021]